Freitag, 14. September 2007

So, ich lasse mich mal wieder dazu herab, einen Blog zu schreiben (Das ist bildlich gesprochen, eigendlich bin ich die Treppen hoch gegangen, um diesen Blog zu schreiben)
Ich war dieses Wochende in Colon, dass heisst nicht wirklich in Colon, sondern in Mariá Chicita, das ist eine kleine Dorfschaft in der Naehe. Eigendlich hatte ich mir vorgestellt, dass wir zum Mehr fahren, um dann dort zu chillen. Nein, meine Eltern hatten mich um fuenf Uhr morgens (FUENF UHR MORGENS!!!! Nach einer durchgezechten Nacht) zum Busbahnhof gebracht, wo ich die anderen Volunteers und Hopees ("Hopee" ist AFS-Sprache) aus unserem Komitee Bethania, aber es waren ausser mir nur ein anderer Hoppe da, den ich zwar kenne, der aber Englisch spricht (zwar versteht er sehr gut Deutsch, aber Sprechen tut er nur auf Englisch (das habe ich mit Spanisch-Deutsch auch)). Mit ihm und drei anderen Volunteers sind wir dann in einen Bus gestiegen, der fuer panamesische Verhaeltnisse sehr neu war. Ich fand dass schade, denn ich bin immer noch mit keinem Diabolo rojo gefahren, denn alten kaputten Bussen, die aber sehr lustig bemahlt sind. Jeder Bus ist ein Unikat, weil kein anderer Bus die mit Hand aufgemalten Bilder hat, und weil kein anderer Bus die gleichen Schaeden hat.
Naja, auf jeden Fall war die Bussfahrt schoen, durch den Urwald hindurch. Aber wir haben nicht den Panama Canal ueberquert. In Maria Chicita angekommen, glaubten wir (der Hopee und ich) uns in einem kolumbianischen Drogengebit zu befinden, weil da nur ein paar verlassene, aermliche haeser waren, und die Leute uns anstarrten, als wir vorbeifuhren (mit einem Auto, da der Bus nicht in diese verlassene gegend gefahren ist)
In dem Haus angekommen, trafen wir einen anderen AFS-Hopee, der aber auch kein Deutscher war. Beide anderen Hopees waren Belgia, und ich kan daher nicht in den genuss mal wieder mit einem Deutschen zu sprechen.
An dem Haus haben wir eigendlich den ganzen Tag nur gechillt, in den Pool (la pecina) gegangen, und Tisch Tennis gespielt (ich kann das jetzt ganz gut, weil man hier immer Ping-Pong spielt).
Wir haetten eigendlich das gleiche Treffen auch in Panama-City statfinden lassen koennen, alle AFS, die da waren kommen hier aus meinem Komitee.
Dann sind wir abens wieder nach Hause gefahren. Davor sind wir aber noch ans Meer gefahren, ich war zwar nicht schwimmen, aber dafuer kann ich sagen, dass ich schon den Americanischen Konntinent vom Westen bis zum Norden gesehen habe (und zwar in 1.30 Stunden), und dass ist doch toll, oder. Es gib nicht viele in Deutschland, die das sagen koennen.
Die Tage danach verliefen eigendlich normal, im Unterricht lese ich viel (ausser in Mathe, Englisch und Chinesisch, da passe ich auf).
Das war es auch erst mal wieder von mir, ich hoere gerade, wie die Tuerklingel (ich habe eine halbe Minute nachgedacht, um Tuerklingel zu schreiben, weil ich dass Wort vergessen hatte. Ich zeige Aufloesungserscheinungen der deutschen Sprache) klingelt, weil wir jetzt besuch von den Freunden meines Bruders bekommen, aber auch ein paar von meinen.

2 Kommentare:

Gerald in Panama hat gesagt…

So, ich habe jetzt von verschiedenen Quellen gehoert, das dieser Blog nicht soo toll war. Um ehrlich zu sein, finde ich das auch. Der naechste wird besser.

Gerald in Panama hat gesagt…

Hallo, ich schreibe mal wieder, weil mir gesagt worden ist, dass ich vergessen habe zu erklaeren, was ein Voulunteer ist; das sind Leute von AFS, die schon ihr Auslansjahr hatten, und sich danach ehrenamtlich fuer AFS engarieren.
In Maria Chicita waren sehr viele dieser Volunteers aller Altersgruppen.
Ausserdem habe ich Hopee geschrieben: "trafen wir noch einen anderen Hopee". Das ist falsch, wir sind keine Hopees mehr, (Hopee ist man, bevor man in sein Gastland fliegt, weil man hofft, to hope, eine nette Gastfamilie zu haben, ect.), ich bin nun fuer Deutsche ein Awayee (kommt von away; weg) und fuer Panameños ein Stayee (to stay; bleiben). Aber ich habe mir von frueher her Hopee angewoehnt.
Das war ein kleiner Excurs in die Sprache der AFS-er.
Tschuess