Donnerstag, 22. Mai 2008

So, hier sind ein paar spannende Artikel, die ich im Internet entdeckt habe. Über die Kunas, und die Kuna Yala... Kann man sich ja mal durchleses, ist spannend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_Yala

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_%28Volk%29

Ja, und mit dem Kommentar von Eule; dass Sonnenrad, eigendlich Swastika genannt, wie es im hinduistischen-indischen gebraucht wird, hat nichts mit dem Symbol der Kunas zu tun. Die Symbole sehen nur zufällig gleich aus. Bei den Kunas stellt das Kreuz allerdings einen Kraken da, der die Welt erschaffen haben soll. Ist auch sehr interressant zu lesen...

Gut, das war ein kleiner Zwischenruf von mir...

Tschüss...

Mittwoch, 21. Mai 2008

Hallo, ich bins wieder...

IIIICH war in San Blas, Isla Grande, und Taboga, und gaaanz viel in der Schule ganz anstrengend...

Also, erstmal San Blas. Am Mittwoch morgen, um circa 3 Uhr am Morgen aufgestanden, (nach Pokern bis 2 Uhr...) und zum Flughafen gefahren. Dann habe ich mit meinem Vater eingecheckt, und in die kleine Propellermaschiene gestiegen. Danach habe ich alles von oben gesehen, erst Albrook mall, meine Schule, Clayton, mein Haus, mein Viertel, mein ganzes Panama aus einer anderen Sichtweise - von oben. War sehr schön. Leider wurde alles etwas durch die angelegenheit gestört, dass das Flugzeug arg Strömunsabriss hatte, und es, wegen Regen und Nebel sehr viele Luftlöcher hatte; die Luft, nicht das Flugzeug... wobei das eigendlich auch, wenn ich an mein Fenster denke. Nach Panama City kam dann der Dschungel. Wären wir da abgestürzt hätten wir eine LOST serie drehen können. Soetwas ähnliches habe ich noch nie gesehen. Nur Bäume, und nichts anderes... Manchmal ein Fluss, einer war gaanz schlim verdreht, und sah aus der Luft sehr lustig aus. Und dann, nach circa einer Sunde sind wier dann gelandet. Nein stopp, erst muss ich noch von diesen Sränden erzählen, Sand, und Türkises Wasser, Inseln, aus Sand und Palmen, manche Inseln von Häusern bebaut worden sind. Gut, habe ich jetzt erzählt. Dann die etwas kritische Landung. Die Landebahn war an drei Seiten vom Wasser umgeben, der Pilot ist aber sehr sicher gelandet, nur hätte er etwas mehr üben sollen, das Flugzeug zu fahren. Beinah wären wir ins Wasser gefahren, aber der Pilot hat noch rechtzeitig gebremst. Schock. Danach sind mein Vater und ich auf die Kommunistische Insel mit einem Einbaum herübergesetzt worden. Gesteuert, von Indios, die Kunas genannt werden, die Ureinwohner von Panama. Das erste was ich sah, Hütten aus Bambus gebaut, alles sehr verschmuddelt. Dann; Hakenkreuze... Zuerst war ich sehr geschockt, aber dann habe ich mich daran erinnert, dass die Nazis das Hakenkreuz ja nur geklaut haben, von den Indios, die dieses Symbol schon vorher hatten. Naja, und dann sind wir im "Hotel" angekommen. Mein Vater handelt den Preis aus, und wir gehen in unser aus Bambusröhren gefertigtes Zimmer. Ohne Fensterscheiben. Aber mir zwei grossen Betten, und Badezimmer. Danach haben wir eine Runde durchs DOrf gedreht. Währendessen hat mir mein Vater erzählt, dass dieses Dorf Komunistisch ist, und eigenlich aus zwei Dörfern besteht. Und zwar kategorisch getrennt. Es gibt zwei Schulen, zwei Kirchen, (okay, geht ja noch) aber zwei "Krankenhäuser" und dass lustigste ist, dass es auch zwei Landepisten gibt. Dass muss man sich mal vorstellen. Ein Dorf, noch viel keiner als Wolpertswende-Mochenwangen, und dann zwei Flughäfen. Und natürlich gehört alles der Insel. Ist ja Kommunistisch. Es gibt kein Eigentum, und alles muss man für Kokusnüsse bei der Kommune leihen... Es ist auch verboten, Kokussnüsse einfach so zu ernten. Dass machen extra eingesetzte Leute von den Kommunen. Da es aber zwei Kommunen gibt, wird jeder Kokusnussbaum, (ähh, also Palme) von den Kommunen geteilt. Entsteht ein neuer Baum, müssen wieder extra dafür bezahlte Leute darüber diskutiren, welche Kommune der Eigentümer ist. Ausserdem gibt es auf der Insel sogut wie keine Elektrizität. Aber das hat sich von einem Jahr geändert, als mein GastVATER und Kollegen zwei grosse Generatoren auf die insel gebaut hat. Aber nur für die eine Kommune... Naja, die eine Kommune hat elektrizität, und zwar durch ein gelbes Kabel, das in Maiami anfängt, nach Mexico gehts, über Costa Rica, zwei Stopps in Panama macht, und dann nach Kolumbien geht, bei der Dominicanischen Republick (DomRep) vorbeischaut, hallo in Jamaika sagt, und dann noch ein paar andere Länder besichtigt (ich glaub Hahiti, Kuba, Hawaii´ und in den Bermudas auch noch, bin mir aber nicht sicher...) und dann schliesslich wieder mit vielen tollen Erfahrungen in Maiami ankommt. Dieses kabel ist eine Tolle konstruktion, weil viele Inseln damit komunikation, wie Telefon und elektrizität bekommen. Und mein Gastvater hat daran auch angeknüft. Naja, um diese Konstruktion zu warten war er da. Gewartet habe aber letztendlich ich am meisten, weil mein Gastvater mir vorher sagte, ich solle mir schwimmsachen mitnehmen, weil er nur 10 minuten arbeiten wollen. Pustekuchen... Nach drei Stunden hat er dann einen Mitarbeite von der Insel abkomandirt, er solle mir die Insel zeigen, weil ich weder etwas zu lesen dabei hatte, noch zum musik hören oder sonst etwas. Und es war Eisigkalt. Gefühlte 5 Grad. Und ich hatte nur schwimmsachen an. Und draussen war es, weil es auch fast kein Schatten gab gefülte 60 Grad, wahren aber wohl nur 40... Naja, dann habe ich mir noch mal die Insel mit dem Arbeitskollegen angesehen. Wieder in den Einbaum, zurück zur Insel, weil der Ort, wo die Generatoren stehen, lag abseits der insel, und es gab keinen Weg. Fast gekentert. Ich will nicht wissen, wie oft die Leute mit ihren Kanus untergehen. In meinem Aufenthalt, der sich auf fast exacte 24 Stunden estlegen lässt, haben wir es fast 4 Mal geschaft. Und einmal Haarscharf. Nur weil mein Vater sich noch auf die andere Seite gelehnt hat, sind wir nicht nass geworden. Naja, ist aber auch schwer, meinen Vater herrumzu chaufierten. Er ist sehr sehr dick. Sieht aber deshalb lustig aus. Er ist nicht fett, er hat nur einen Bierbauch. Naja ist ja auch egal... Dann auch der Insel gewesen. (was ein Satz!) Da habe ich mir fast alles angeschaut, und fast alle haben vorallem mich angeschaut, ich als blonde, blauäugige Rarrität. Und alle Leute haben gegrüsst, was mir ziemlich peinlich war, aber ich habe immer zurückgegrüsst. Dann war ich in der Hütte von meinen "Reiseführer", wo seine Tochter mich sehr genau unter die Lupe nahm. Zu genau, ich hatte das Gefühl, dass sie bereits unsere Zukunft plante. Ob ich denn hierbleiben würde, wie alt ich bin ob ich frei wäre... Schnell wieder raus, aber ich muss sagen, dass mich der Gedanke gereizt hat, nicht einfach zu sagen, dass ich schwul bin. Habe ich aber mal gemacht, zu einer, auf einer Party, kam aber nicht gut, und ausserdem geht sie in meine Schule. Das wusste ic haber da noch nicht. Naja ist ja auch egal. Bin dann mit meinen Kollegen, wie er mich nannte (Ein intilligenter Ingeneur, der extra aus Deutschland geflogen kommt, um hier zu arbeiten, und sich die Insel anzugucken.) Naja, danach haben wir uns die Schule angeschaut, der Direktor hatte auch nichts zu tun, und hat mir dann die Fachräume gezeigt, und von allem, man höre und staune, den Computerraum. Mit Solarstrom angetriebene Computer, die aber Windows XP hatten, und sehr neu aussahen. "Sie werden aber bald duch Mactops ersetzt, dass brauch weniger Strom...", so der Direktor... Naja, wenn sie das Geld haben... Gut, und dann wieder nach circa einer halben Stunde zurück zur Arbeitsstelle... Mein Vater sieht in zwischen sehr lustig aus, hat richtig viele probleme entdeckt, und rennt dauernt von Generator zum Laptop. Ich langweilige mich wieder, schlafe in der Ecke, dieses Sau kalen raumes, und langweilige mich wieder. Ja, und nach den angekündigten 10 minuten Arbeit wurden dann letztendlich 10 Stunden. Das stimmt wirklich. Dann, als er fertig war, wollte ich noch zum Strand gehen, ging aber nicht, weil es bald dunkel war, und bei Dunkelheit mit einem Einbaum im Meer zu fahren, mit diesen teilweise 3 Meter hohen Wellen war allen zu gefählich. Im Boot habe ich dann ein Fisch gesehen. Risig gross, delfinartig. Mein Vater hat erzählt, dass sei ein Thunfisch. Ich wusste nicht, dass die so gross sind. Ich habe die ja sonst nur immer in der Konservendose gesehen, und da sehen die viel kleiner aus. Aber klar, Delfine isst man ja auch immer mit, die ja in den selben netzten sich verhaken.
Dass Abendessen bestand aus Reis, Patakones (Bananen), Langostinos (so riesengarnelen) und Muscheln (so Riesenmuscheln. Die man für drei dollar ohne Fleisch kaufen kann. Ich glaube, im Portobelo Blog habe ich mal darüber berichet. Naja, die sind so circa 20 cm gross, und sehr hübsch, und farbenfroh.) Und Salat. Danach haben mein Vater und ich noch in der Hängematte gechillt. Es war so dunkel, dass man sich gegenseitig nicht mehr sehen konnte, obwohl wir nur 3 Meter auseinander lagen. War aber sehr schon da zu liegen, in Panama, mit geräuschen von Wellen, und mein Vater hat mir geschichten erzählt, und mir viele interressante Sichtweisen gegeben. Dann ist er aber während des Redens einfach eingeschlafen. ich lag noch eine halbe stunde darum, und habe auch so nachgedacht, dann sind wir ins Bett gegangen. Von gleichmässigen Geräusch der Wellen eingeschlafen, sehr ruhig geschlafen, aber um 3 Uhr wieder aufgestanden, um das Flugzeug zu nehmen. Duschen, die Dusche war okay, allerdings war die Decke aus sehr spärlich ausgelegten Bambus gefertigt. Die leute, die im Zimmer über mir wohnten, konnten also die Duschgewohnheiten eines Deutschen beobachten. Später wurde ich von dem Kellner, der mir ja doch sehr schwul vorgekommen ist, ob das normal ist in Deutschland, sich unter der Dusche die Zähne zu putzen. Ich laube ich spinne. Dann hat der mich also wirklich beobachtet. Naja, wenn er es nötig hat:P Gutes Fühstück, mit vielen Früchten, uund danach die Rechnung. $175... Für eine Nacht. Für zwei Personen. 60 waren mir Vollpension für uns beide abgesprochen. Naja, mein Vater bezahlt, ohne zu murren. Er sagt, dass bezahlt ja eh alles die Firma, und so sei das nicht wichtig. ... ?! Ihm gehört die Firma... Naja gut. Dann wieder weggeflogen, von dieser Insel, in der die Welt wirklich anders dreht. Keine Autos, keine Fahrräder, immer Laufen, oder mit dem Einbaum, nichts zu tun zu haben, den ganzen Tag, mit 15 heirraten, und die Schule mit 12 beenden. Einfach nur leben, und nichts machen.
Dann wieder zurück in die Zivilizacion fliegen. Eine Strasse gibt es nicht. Das Flugzeug fällt wieder fast ins Wasser, und wir werden von vielen Einwohnern verabschiedet. Unsere beiden Bootsführer bringen uns noch auf die andere Seite, wo sie uns herzlichen Dank sagen, und sich verabschieden. Im Flugzeug hat mit mein Vater erklärt, warum es so viele Albinos, "Hijos de la luna", Kinder des Mondes, gibt. Weil auf dieser Insel Insezt toleriert wirt, und da oft kranke Kinder, oder Albinos hervorkommen. Diese Insel ist wirklich anders als die Restliche Welt...

Dass Wochenende danach war der erste Mai, und frei und wir wollten eigendlich nach Bocas del Torro fahren, dass andere Paradis Panamas. Aber leider wahren alle Hotels schon voll, und deshalb sind wir nach Isla Grande gefahren. Meine Eltern wollten ja der einfachkeithalber nach Taboga fahren, und da chillen, aber da habe ich ein wenig protestiert. Also sind wir nach Isla Grande gefahren. Darüber hatte ich schonmal einen Blog geschrieben, wiso sollte ich das wiederholen. Nur dass ich in Korrallengebieten schnorcheln war war anders. Ich habe Fische in fast allen Farben gesehen, und bunte Korallen, und wie man sich das so vorstellt. Echt toll.

Danach war ich das Wochenende mit AFS in Santa Fé, einen Dörflein, wo wir eine Tagung hatten. Nichts aussergewöhnliches, ausser dass es da eine 10 Meter hohe Brücke gag, die wir herrunter gespruchen sind. Also in einen Bach. Nervenkizel pur. Vor allem weil ich der dritte war. Die ersten beiden hatten dass schon mal gemacht, und wussten, wie das geht. Ich nicht, aber es ist alles gut gegangen. Bei den anderen auch.

Sonst die Woche über war ich in der Schule, habe auch überraschend viel gearbeitet, auch um meine ganzen Fehlstunden aufzuhohlen, und einen guten Eindruck zu machen. NAch der Schule habe ich die neue Wohnung von meinem Onkel renoviert, die sehr herruntergekommen ist. Naja, ist auch ganz lustig. Sonst noch was neues? Nein. Doch, ich war beim Frisör... Kurz...Zu kurz... schade, aber Schulpflicht...

naja, langer Blog, eigendlich war der auch nicht geplant gewesen, ich wollte nur mal ein bisschen schreiben, um eine Wartezeit anzukündigen.

Tschüss...

Nein, halt, eine Sache noch. Wusstet ihr, woher der Name von der Kolumbianischen Sängerin Shakira kommt? So heisst der selbstgemachte Schmuck, den die Indios an ihrem Körper tragen.
Tja, wieder mal etwas gelernt....