Dienstag, 15. Juli 2008

So, der letzte Blog von mir...
Leider viel zu spät...
Ich bin jetzt wieder in Deutschland, seit einigen Tagen, bin sehr gut angekommen, und habe den Jetlag auch fast ausgeschlafen.
In den letzten Wochen hatte ich keine Zeit mehr, um irgendetwas in den Blog zu schreiben, weil ich in Costa Rica war, mein Vater in Panama mich besucht hat, mein Gastbruder zurück nach Hause gekommen ist.
Ich erzähle jetzt auch nicht mehr besonders, nur das der Abschied am Flughafen sehr traurig war, selbst mein Gastvater geweint hat (die anderen sowieso), und ich nicht fliegen wollte.
Gut, jetzt bin ich aber wieder in Deutschland, und die beste Zeit meines Lebens ist damit zu Ende gegangen!

Nochmals vielen Dank an alle, die diesen Blog gelesen haben, verfolgt haben, ich hoffe, es hat auch ein wenig Spass gemacht!

Das ist der wahrscheinlich letzte Eintrag, es folgen jetzt noch ein paar Blogs, die mein Vater geschrieben hat, als er mich besucht hat.

Danke,

Gerald aus Panama, leider wieder in Deutschland!

DIETER - GASTBLOG II

Dieter-wieder-in-Panama, Tag 1

Einleitung: Wie schön es sich traf, ich musste wieder nach Panama fliegen. Wieder habe ich Gerald getroffen, und wieder darf ich jetzt einen Gastblog schreiben.

Vorgeschichten: Entfallen diesmal, da schon im Feb./März aufgeschrieben. Nur dass dieser Panama-Besuch vom 08. (Samstag) bis zum 15. (Samstag) Juni stattfand.

Anflug: An diesem Samstag bin ich wieder in Panama gelandet, gleiche Fluglinie (Iberia, nicht schlecht), durch unsere Europäische Sommerzeit eine Stunde früher, schon um 20:00, und mit einem neuen Kollegen aus Kolumbien. Diesmal haben wir für ein Sammeltaxi 25$ bezahlt, billiger geht es nur für Geralds. Und ich hatte auch ein anderes Hotel asugesucht, weil mir das letzte Hotel (El Panama) zu laut war, obwohl die Zimmer dort sehr schön sind. Dieses andere Hotel Veneto muss man auch nicht aussuchen, - ist etwas angegammelt und hat ein riesiges Casino.

Der 1. Tag begann mit Ausschlafen und um 09:00 am Sonntag auf Gerald warten. Dem hatte ich meine Ankunft per Email angekündigt, auch den Termin/Uhrzeit meiner Einladung zum Frühstück genannt, aber ....

Irgendwann und mittels einer Telephonkarte (mein neues Handy mit Quadband funktionierte auch nicht, Vodafone arbeitet noch daran) hatten wir uns endlich verabredet, und um ca. 11:00 kam er dann mit seinen Gasteltern (zur Erinnerung: heißen Miguel und Elsebir) und Gasthund (Poker) angefahren. Wie unser Gerald jetzt aussieht nach weiteren 5 Monaten? Immer noch nicht größer als ich ist er, aber dezent muskelbepackt, leicht braun und gereifter, und der Traum aller Panamesischen Mädchen. Im Ernst, ständiges Begucken und dann Getuschel unter den Mädchen, wo er geht und steht.

Die Drei hatten tatsächlich ein ordentliches Besuchsprogramm, - all places in Panama you must see. Zuerst ging es zur Stadtgründung von Panama, gebaut ab ca. 1509. Stehen nur noch Ruinen, einzig die Wehrkirche ist etwas besser erhalten. Trotzdem eine schöne und gepflegte Anlage, dazu gehört ein kleines Museum, welches die Geschichte Panamas zeigt. Weiterhin haben wir in den vielen kleinen Läden etwas an Mitbringseln eingekauft, alles Indio-Handarbeiten, meistens von den Kunas. Was? - bleibt erst einmal Geralds Geheimnis. Nebenbemerkung zum Klima in Panama: Spätestens jetzt ist mir auch richtig der Schweiß gelaufen, als ich kaltes Wasser von Miguel bekommen habe. Die enorm hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit den ca. 30° bewirken, dass man doch recht schnell ausläuft, einer der Nachteile von Panama. Dafür ist es aber schön warm, auch das fast tägliche (zumindestens zwischen Mai bis November) Unwetter stört kaum, eine Stunde kracht es, Wasserfluten stürzen herab, und dann ist wieder schöne Waschküche.

Anschließend stand die Altstadt auf dem Programm. Ich war sehr gespannt, wie es dort wohl aussieht, weil ich vorher gelesen hatte, dass die Casco Viejo auf der Weltkulturerbe-Liste der Unesco steht. Wie sieht es da aus? Sehr eindrucksvoll der sehr prächtig restaurierte Präsidentenpalast, am Meer gelegen und gut bewacht. Immerhin durfte man dort näher heran als wir das noch vor 4 Wochen (unser Berlinbesuch zu Pfingsten) beim Kanzleramt oder Schloss Bellevue konnten. Auch das Panama-Canal Museum ist ein prächtiger Bau, war mal um 1910 das Baubüro. Andere schöne Gebäude sind das Stadthaus, die Oper, das Außenministerium, die Franz. Botschaft und anderes mehr, aber es gibt auch viele sehr verfallene Häuser, halb zerstört oder von Menschen bewohnt, die kein Geld für eine aufwändige Restauration haben. Wahrscheinlich müssen die bald weg, man hat allmählich die Altstadt als bevorzugte Wohnlage entdeckt, und die Kriminellen, Prostituierten und sonstigen Bewohner werden herausgedrängt.

Im Museum waren wir drin, für mich faszinierend war dabei, die Vergangenheit von 1900 umzusetzen in die Zukunft, wenn der Ausbau beginnt, ob jetzt von uns/mir oder jemand anderem. Nett ist auch der Bummel längs der Befestigung, viele Leute (auch Touristen) flanieren dort am Sonntagnachmittag, überall gibt es Indiokunst (-kitsch), alles richtig heiter.

Der nächste Besuch galt einer weiteren Verkaufshalle, diesmal in Ancon, mit vielen kleinen Geschäften (alle verwandt), wo man auch wieder Souvenirs kaufen kann. Sehr interessant, manche Sachen sind sehr gut gemacht von irgendwelchen Indiostämmen und ich hätte noch viel mehr Geld ausgeben können. Gerald wollte gerne eine Hängematte mit nach Hause nehmen (d.h. ich sollte sie mitnehmen, weil ich mehr Freigepäck hatte). Leider bekam er heftiges Nasenbluten (Folge eines Nasenstübers von Poker), so dass Miguel und ich das Ding gekauft haben, handgeknüpft aus Nicaragua (sind die besten, sagt Miguel).

Noch ein nettes Abendessen, klasse Steaks in bruzzelnder Gusspfanne bei Jimmy's, - Gerald Lieblingskette für Steaks, und so ging mein erster schöner Tag als Tourist in Panama um 20:00 zu Ende.


Dieter - Panama, Tage 2-5

Am 2. Tag begann der offizielle Teil meines Aufenthaltes, und damit der Beginn der Arbeit, für die ich ja schließlich nach Panama gereist bin und wofür ich bezahlt werde.

Um 07:30 haben wir uns mit ca. 20 Vertretern von vier verschiedenen Firmen (zwei Spanische Baufirmen, eine Mexikanische und eine Deutsche) getroffen, um in 4 Kleinbussen zur zukünftigen (ab 2009) Baustelle zu fahren. Dafür hatten wir ein Besuchsprogramm vorbereitet, d.h. alle Orte vorgemerkt, die wir uns besonders ansehen wollten. Und das haben wir auch ausgiebig gemacht, hat auch wieder viel Schweiß gekostet, aber es hat sich gelohnt. Einzelheiten dazu erspare ich dem Leser, hier geht es ja schließlich um Gerald.

Der war nämlich dabei, obwohl er ja erst ab August vorhat, irgendetwas in Richtung Bautechnik zu erlernen, und obwohl er keiner Firma angehört und somit auch erst einmal nicht registriert war bei der Canalbehörde. Aber alle Kollegen haben sich sehr gefreut, meinen Sohn kennenzulernen, und waren begeistert, mit ihm Spanisch zu reden (, was ich ja nicht kann ...). Und Gerald hat sich als mein persönlicher Übersetzer verstanden, war ganz witzig. Klar, die meisten meiner Kollegen sprechen Englisch, aber ein paar auch nicht.

Doch ein paar Highlights des Baustellenbesuches: Wir haben doch tatsächlich ein ca. 3m langes Krokodil gesehen. Wie im Blog von damals schon beschrieben, hatte ich im Feb. in einer bestehenden Wasserrinne (ein riesiger Aushub von 1940) Krokodilspuren gesehen. Daher sind Gerald und ich ganz vorsichtig ans Ufer gegangen, und siehe da, ein Krokodil glitt in 20m Entfernung ins Wasser, tauchte kurz unter, um dann ganz ruhig in einem Bogen herum zu schwimmen und abzuwarten, dass unser Haufen Menschen wieder verschwindet. Sehr gute Photos konnten wir machen, besonders der Gerald hat mit seinem 12-fachen Zoom das Krokodil deutlich erkennbar verewigt.

Eindrucksvoll war auch die Baustelle nebenan, dort ist eine Panamesische Baufirma seit April zu Gange und frisst sich schon recht tief in den Boden für den Zugangskanal zur neuen Riesenschleuse.

Dann haben wir noch unter Mangobäumen und Kokospalmen einen Coati gesehen, auch Nasenbär genannt. Niedliches Tier, aber mit dusseligem Paarungsverhalten.

Zuletzt hat ein Kollege noch auf den Platz aufmerksam gemacht, von dem aus die US-Soldaten 1989 auf Panama City losmarschiert sind, um General Noriega zu verhaften.

Danach sind wir wieder zurück über die Puente de las Americas (gehört zur Panamerikana von Alaska nach Feuerland) auf die andere Seite des Canals, um an den Miraflores Locks (die alten Schleusen von 1914) zu Mittag zu essen. Dort sitzt man etwa 50m weit weg, wenn Riesenschiffe durch die beiden Schleusenkammern hoch oder runter geführt werden (, die dritte ist noch einmal 3km entfernt, dann geht es nach ca. 50km wieder mittels drei Schleusenkammern zum Atlantik herunter). Ist sehr eindrucksvoll, besonders wenn man die Ingenieurleistung bedenkt, und besonders die Tatsache berücksichtigt, dass die Canal-Schleusen seit fast 100 Jahren immer noch gut funktionieren, und auch nicht auf absehbarer Zeit abgestellt werden. Sicher sind die Stahltore mehrfach erneuert worden, die Lokomotiven sind moderner, die Be-und Entfüllung ist automatisch, nicht mehr mittels Handkurbel (Ventile auf und zu) usw., aber das Bauwerk ist das alte. Die neuen größeren Schleusen werden übrigens nicht die alten ersetzen, sondern als Ergänzung gebaut.

Außerdem haben wir den ersten dicken Regen in Panama erlebt, war schon heftig. Um 16:00 nach vorsichtiger Fahrt waren wir in unserem Büro in Panama, und das erste von vielen Gesprächen begann und endete erst 20:00. Die Nacht hat Gerald bei mir im Hotel verbracht, und ein gutes Frühstück bekam er dort auch am nächsten Morgen.

Am Dienstag weiter ab 8:00 bis 20:00 mit einer zweistündigen Mittagspause und Gerald wieder dabei. So hat er mitbekommen, wie wir uns den Bau der Schleusen vorstellen. Aber ab Mittwoch ist er dann doch besser in seine Schule gegangen, erst am Freitag haben wir uns wieder gesehen, davon weiter im nächsten Gastblog.


Dieter - Panama, Tage 6-7

Die nächsten Tage überspringe ich schnell, ernste Berichte von meiner Arbeit passen nicht in Geralds Blog.

Ein paar Kleinigkeiten sollen erwähnt werden: Dass eine Art Papagei mitten zwischen den Hochhäusern lebt, die schreien lauter als der Straßenlärm und leben immer zu mindestens zu zweit (Unzertrennliche?). Dass man in Panama genauso gut die Fußballeuropameisterschaft sehen kann wie zu Hause, besonders die Abendspiele passen genau in eine Mittagspause nach Spanischen Regeln (eine Siesta von 14:00-16:00 Uhr ist unabdingbar), und in allen Restaurants gibt es Großbildschirme. Dass es im Juni jeden Tag regnet, d.h. für ca. eine Stunde geht die Welt unter. Dass es Panamesische Indios im Kimono gibt (wie auch viele Sushi Bars, dazu Chinesische, Griechische, Schweizer, Peruanische, Spanische usw. Restaurants, und besonders für Geralds sehr gute Steakhäuser wie z.B. Jimmy's). Dass es in meinem Hotel ein Casino gibt, 24Std offen, mit einem sehr aufwändigen Ägyptischen Abend. War witzig, Croupiers in Gold-Blauer Verkleidung und Sklaven, die vielen Pseudo-Kleopatras fächelten. Aber auch tragisch, wenn man bedenkt, dass sehr viel Geld in Panama verzockt wird, und besonders Panamesinnen gerne spielen.

Solche Erlebnisse gab es noch viel mehr, ist natürlich vieles anders auf der anderen Seite der Welt. Ich könnte z.B. noch länger von dem tollen Essen reden, es hat mir schon viel Spaß gemacht, immer etwas Neues auszuprobieren. Ich habe meistens etwas mit Fisch gegessen, und immer Platacones (Gebratene Kochbananen). Die passen zu Fisch und Fleisch, zu süß und salzig, und vertragen sich bestens mit den meisten Salsas (Soßen). Genug jetzt, ich bekomme Hunger.

Besonders erwähnen möchte ich den Freitag Abend. Geralds "Eltern" hatten sich etwas Besonderes ausgedacht und holten mich deshalb mit Gerald um ca. 20:00 ab, - einigermaßen schick sollte ich schon sein. Nach ganz kurzer Fahrt (zu Fuß gehen tut man in Panama nicht unbedingt, wenn man auch fahren kann) ging es in ein Restaurant namens Tinajas (siehe http://www.tinajaspanama.com/). Gut, war alles etwas sehr touristisch, viele Gringos waren auch wirklich da, aber es hat Spaß gemacht, und das Essen war gut.

Ich habe mir einen Red Snapper bestellt, und war erst einmal verzweifelt, als das Tierchen vor mir lag und ich überhaupt nicht durch die gegrillte Haut schneiden konnte. Ich hatte mir schon peinliche Szenen vorgestellt, ein fliegender Fisch über mehrere Tische oder abbrechende Gabelspitzen, da tat sich eine Lücke auf (gut, wenn man die Hebelgesetze anwenden kann) und ich kam an eine wunderbare Füllung und das zarte leckere Fleisch. Köstlich, und außerdem der erste Piña Colada meines Lebens.

Dazu wurde von vier Paaren und 4 Musikern eine rasante Tanzshow geboten, es wurden traditionelle Tänze und Musik aus den verschiedenen Provinzen Panamas gezeigt. Es gibt mehrere Filmchen live aus diesem Restaurant und von der Show unter: http://youtube.com/watch?v=yjWUw0eJ7As&feature=related.

Mein (laienhafter) Eindruck von den Tänzen und der Musik ist, dass die Panamesen die Spanische Grundform des Flamencos und der Tarantella mit ihrer Gespreiztheit übernommen haben, um sie dann lebensfreudig, locker und lässig zu veralbern. Wunderschön ist das Galadirndl der Panamesinnen, soll bis zu 10.000$ kosten, weil alles Handarbeit.

Abgeschlossen wurde der Abend mit der Möglichkeit, sich mit den Tänzern photographieren zu lassen. Ich habe mich erfolgreich geweigert, aber Gerald ist mit Vergnügen auf die Bühne gestiegen.

Und jetzt endlich zum Höhepunkt und Abschluss meines Aufenthaltes, Isla Grande. Die müsste ich unbedingt sehen, meinte Gerald. Wer seinen begeisterten Blog gelesen hat, weiß warum. Ich war sehr angetan, dass er dieses Erlebnis mit mir teilen wollte, obwohl mir der Aufwand etwas hoch vorkam.

Am Samstag Morgen holten Miguel und Gerald mich nach fast einstündiger Verspätung vom Hotel ab, und nach Deponierung meines Koffers in Geralds Zimmer in El Dorado bin ich endlich mal so richtig aus Panama heraus gekommen. Extra für mich ein Umweg durch den Urwald und ein Stopp beim alten Camino de Cruces. Das ist der alte Weg von 1513, den alle Menschen (z.B. Conquistadores, Piraten, Sklaven), zerlegte Schiffe und Güter (Gold Gold Gold) vom Atlantik zum Pazifik nehmen mussten. Ist nur ca. 80 km, und verband Panama City mit Portobello (siehe unten). Es ist hier schwül und heiß, soll voller Schlangen sein, Mosquitos sowieso, so dass man schon einen Schimmer Ahnung bekommen kann, warum dieser Weg Kreuzweg heißt (, wegen der vielen Toten, die es auf dieser Überquerung gegeben hat). Diese Passage ist erst aufgegeben worden, nachdem 1914 der Panama Canal eröffnet wurde und ist heute ein ziemlich überwucherter Wanderpfad.

Wir hatten bei unserer Überquerung des Isthmus jeden Komfort in Miguels gekühltem Toyota Prado, obwohl es etwas regnete und die Straßen sehr schlecht, schlammig und voll sind. Ist sowieso nicht sonderlich schön auf dem Corridore Norte, etwas temporäres und slumartiges, eine alte Autostrasse eben. Die neue Mautstraße wird erst in zwei Jahren fertig, dann wird man nur eine Stunde brauchen, wofür wir jetzt eher zwei gebraucht haben. Vor Colon sind wir abgebogen auf eine schmalere Straße, die hinter Portobello nicht einmal asphaltiert ist (komisch, ist die einzige Straße auf der Atlantischen Seite, die Richtung Osten führt).

In La Guayra zahlt man am besten für einen bewachten Parkplatz, sieht alles etwas arg exotisch aus, um dann für 2$ pro Person eine "Fähre" zur Isla Grande zu benutzen. Das sind 5-10 Min. Überfahrt in einem 10 Personen Motorboot. Miguel hat ein Talent, ganz schnell mit wildfremden Leuten in Kontakt zu kommen, so auch auf dem Boot. Auch Gerald erklärte hier und auch später bei anderer Gelegenheit sofort, das ist mein Papa aus Panama, das der Papa aus Alemania und er selbst sei Panamese und ich eher ein Gringo, aber ganz nett und macht einen Besuch für den Ausbau des Panama Canals. Sofort hat man die ungeteilte Aufmerksamkeit der Leute und einen tränen- und winkreichen Abschied und Freunde fürs Leben.

Auf der Insel angekommen, empfängt einen sofort richtig Karibik, nur ohne Hotels und Touristen, vielleicht ein bisschen sehr einfach alles. Es gibt nur Fußwege, so groß ist die Insel auch nicht, in 15 Min. ist man leicht auf jeder Seite, und in einer knappen Stunde rings herum, inklusive einer Siesta. Ein paar Häuser hat es, viele Strandbars, ein paar Hotels und Restaurants und tolle Bademöglichkeiten überall. Das Hotel auf der Nordseite soll wunderschön sein, aber bis dahin war ich nicht.

Wir sind zuerst einmal dahin gegangen, wo es Cocoleche gibt. Was das ist, hat Gerald ja früher schon einmal beschrieben, bitte zurückblättern. Damit (Kokosnüsse schwimmen ja) sind wir ins Wasser gegangen, direkt unterhalb vom Cristo Negro. Das ist ein Kreuz mit einer braunen Christusfigur und einem großen Pelikan mitten im Wasser. Und auf dem rechten Kreuzbalken sitzt doch wirklich eine echter Pelikan, der erste freilebende, den ich sehe.

Zwei Häuser zurück gibt es ein einfach aussehendes Restaurant, welches es aber in sich hat. Zuerst fällt einem nicht so viel auf: die obligatorischen Plastikstühle (erfunden in Israel), verblichene Plastiktische, dazu noch überall etwas knallige Farbe, alles nicht toll. Dann bemerkt man, dass überall Ornamente aus Muscheln liebevoll in den Beton gedrückt sind, dass die Farben sehr passend sind und alles sehr sauber ist. Und die nächste Überraschung ist das Essen: schön angerichtet, interessant und sehr sehr lecker. Ich hatte Octopus Island style, Tintenfisch in einer sehr gut abgestimmten Soße (mit Koriander, schmeckte aber perfekt). Dazu Pina Colada und Margerita in Plastikbechern. Ab und zu wieder baden gehen, plaudern im Wasser mit uralten Amerikanerinnen, die hier leben (Unterhaltung wie oben: Papa aus Panama, Papa aus ...) usw. Alle Gedanken an Arbeit und Rückflug weit weg.

Mußte aber doch los, schon nach ca. 3 Std. fuhren wir zurück über Portobello. Dort gab es Kultur, schließlich war der Ort ja einmal immens wichtig für Spanien als Goldumschlagplatz, bevor die geraubten Schätze Richtung Madrid reisten. Jetzt sieht alles sehr pittoresk aus (das Wort brauchte ich hier, um nicht zu sehr über den Schmutz, Schlamm und die Feuchtigkeit zu erzählen), und morbide. Eigentlich ist hier nichts Modernes, nur etwas Altes für Touristen, die ganz schön weit abhanden gekommen sind. Es gibt die Königliche Registratur und daneben ein Kastell mit vielen rostigen Kanonen und Winkerkrabben, dazu natürlich zwei wichtige Kirchen mit einem weiteren Cristo Negro und noch ein Kastell. Die eine Kirche ist übrigens auf beiden Seiten mit einer großen breiten Öffnung versehen, kommt prima der Wind durch und ermöglicht den Dorftieren einen ständigen trockenen Unterschlupf.

Das war es. Um 18:00 waren wir wieder bei Gerald, duschen und Photos brennen, und ab zum Flughafen, um dort festzustellen, dass sich der Rückflug um mehr als eine halbe Stunde verzögert. Egal, alles ist gut gegangen, und am Sonntag, den 14.06.08 um 21:00 war ich wieder zu Hause.

Nachtrag: Ob ich Miguel und Elsy und die anderen wiedersehe? Überhaupt Panama? Gibt es noch einmal eine Koinzidenz? Und wie es dem Gerald und seinen Sehnsüchten ab dem 08.07. geht, wenn er sein Traumland verlassen hat?

Ganz fest vorgenommen habe ich mir, die unbeschreibliche Gastfreundschaft von Miguel und Elsy zu vergelten und sie oder Elliot oder Michelle hier bei uns in Deutschland ähnlich zu erfreuen wie sie mich und vor allem Gerald erfreut haben.

Photos dazu können bei Picasa angesehen werden, bitte mir eine Email schicken, um den Link und die Freigabe zu bekommen.

Donnerstag, 22. Mai 2008

So, hier sind ein paar spannende Artikel, die ich im Internet entdeckt habe. Über die Kunas, und die Kuna Yala... Kann man sich ja mal durchleses, ist spannend.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_Yala

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuna_%28Volk%29

Ja, und mit dem Kommentar von Eule; dass Sonnenrad, eigendlich Swastika genannt, wie es im hinduistischen-indischen gebraucht wird, hat nichts mit dem Symbol der Kunas zu tun. Die Symbole sehen nur zufällig gleich aus. Bei den Kunas stellt das Kreuz allerdings einen Kraken da, der die Welt erschaffen haben soll. Ist auch sehr interressant zu lesen...

Gut, das war ein kleiner Zwischenruf von mir...

Tschüss...

Mittwoch, 21. Mai 2008

Hallo, ich bins wieder...

IIIICH war in San Blas, Isla Grande, und Taboga, und gaaanz viel in der Schule ganz anstrengend...

Also, erstmal San Blas. Am Mittwoch morgen, um circa 3 Uhr am Morgen aufgestanden, (nach Pokern bis 2 Uhr...) und zum Flughafen gefahren. Dann habe ich mit meinem Vater eingecheckt, und in die kleine Propellermaschiene gestiegen. Danach habe ich alles von oben gesehen, erst Albrook mall, meine Schule, Clayton, mein Haus, mein Viertel, mein ganzes Panama aus einer anderen Sichtweise - von oben. War sehr schön. Leider wurde alles etwas durch die angelegenheit gestört, dass das Flugzeug arg Strömunsabriss hatte, und es, wegen Regen und Nebel sehr viele Luftlöcher hatte; die Luft, nicht das Flugzeug... wobei das eigendlich auch, wenn ich an mein Fenster denke. Nach Panama City kam dann der Dschungel. Wären wir da abgestürzt hätten wir eine LOST serie drehen können. Soetwas ähnliches habe ich noch nie gesehen. Nur Bäume, und nichts anderes... Manchmal ein Fluss, einer war gaanz schlim verdreht, und sah aus der Luft sehr lustig aus. Und dann, nach circa einer Sunde sind wier dann gelandet. Nein stopp, erst muss ich noch von diesen Sränden erzählen, Sand, und Türkises Wasser, Inseln, aus Sand und Palmen, manche Inseln von Häusern bebaut worden sind. Gut, habe ich jetzt erzählt. Dann die etwas kritische Landung. Die Landebahn war an drei Seiten vom Wasser umgeben, der Pilot ist aber sehr sicher gelandet, nur hätte er etwas mehr üben sollen, das Flugzeug zu fahren. Beinah wären wir ins Wasser gefahren, aber der Pilot hat noch rechtzeitig gebremst. Schock. Danach sind mein Vater und ich auf die Kommunistische Insel mit einem Einbaum herübergesetzt worden. Gesteuert, von Indios, die Kunas genannt werden, die Ureinwohner von Panama. Das erste was ich sah, Hütten aus Bambus gebaut, alles sehr verschmuddelt. Dann; Hakenkreuze... Zuerst war ich sehr geschockt, aber dann habe ich mich daran erinnert, dass die Nazis das Hakenkreuz ja nur geklaut haben, von den Indios, die dieses Symbol schon vorher hatten. Naja, und dann sind wir im "Hotel" angekommen. Mein Vater handelt den Preis aus, und wir gehen in unser aus Bambusröhren gefertigtes Zimmer. Ohne Fensterscheiben. Aber mir zwei grossen Betten, und Badezimmer. Danach haben wir eine Runde durchs DOrf gedreht. Währendessen hat mir mein Vater erzählt, dass dieses Dorf Komunistisch ist, und eigenlich aus zwei Dörfern besteht. Und zwar kategorisch getrennt. Es gibt zwei Schulen, zwei Kirchen, (okay, geht ja noch) aber zwei "Krankenhäuser" und dass lustigste ist, dass es auch zwei Landepisten gibt. Dass muss man sich mal vorstellen. Ein Dorf, noch viel keiner als Wolpertswende-Mochenwangen, und dann zwei Flughäfen. Und natürlich gehört alles der Insel. Ist ja Kommunistisch. Es gibt kein Eigentum, und alles muss man für Kokusnüsse bei der Kommune leihen... Es ist auch verboten, Kokussnüsse einfach so zu ernten. Dass machen extra eingesetzte Leute von den Kommunen. Da es aber zwei Kommunen gibt, wird jeder Kokusnussbaum, (ähh, also Palme) von den Kommunen geteilt. Entsteht ein neuer Baum, müssen wieder extra dafür bezahlte Leute darüber diskutiren, welche Kommune der Eigentümer ist. Ausserdem gibt es auf der Insel sogut wie keine Elektrizität. Aber das hat sich von einem Jahr geändert, als mein GastVATER und Kollegen zwei grosse Generatoren auf die insel gebaut hat. Aber nur für die eine Kommune... Naja, die eine Kommune hat elektrizität, und zwar durch ein gelbes Kabel, das in Maiami anfängt, nach Mexico gehts, über Costa Rica, zwei Stopps in Panama macht, und dann nach Kolumbien geht, bei der Dominicanischen Republick (DomRep) vorbeischaut, hallo in Jamaika sagt, und dann noch ein paar andere Länder besichtigt (ich glaub Hahiti, Kuba, Hawaii´ und in den Bermudas auch noch, bin mir aber nicht sicher...) und dann schliesslich wieder mit vielen tollen Erfahrungen in Maiami ankommt. Dieses kabel ist eine Tolle konstruktion, weil viele Inseln damit komunikation, wie Telefon und elektrizität bekommen. Und mein Gastvater hat daran auch angeknüft. Naja, um diese Konstruktion zu warten war er da. Gewartet habe aber letztendlich ich am meisten, weil mein Gastvater mir vorher sagte, ich solle mir schwimmsachen mitnehmen, weil er nur 10 minuten arbeiten wollen. Pustekuchen... Nach drei Stunden hat er dann einen Mitarbeite von der Insel abkomandirt, er solle mir die Insel zeigen, weil ich weder etwas zu lesen dabei hatte, noch zum musik hören oder sonst etwas. Und es war Eisigkalt. Gefühlte 5 Grad. Und ich hatte nur schwimmsachen an. Und draussen war es, weil es auch fast kein Schatten gab gefülte 60 Grad, wahren aber wohl nur 40... Naja, dann habe ich mir noch mal die Insel mit dem Arbeitskollegen angesehen. Wieder in den Einbaum, zurück zur Insel, weil der Ort, wo die Generatoren stehen, lag abseits der insel, und es gab keinen Weg. Fast gekentert. Ich will nicht wissen, wie oft die Leute mit ihren Kanus untergehen. In meinem Aufenthalt, der sich auf fast exacte 24 Stunden estlegen lässt, haben wir es fast 4 Mal geschaft. Und einmal Haarscharf. Nur weil mein Vater sich noch auf die andere Seite gelehnt hat, sind wir nicht nass geworden. Naja, ist aber auch schwer, meinen Vater herrumzu chaufierten. Er ist sehr sehr dick. Sieht aber deshalb lustig aus. Er ist nicht fett, er hat nur einen Bierbauch. Naja ist ja auch egal... Dann auch der Insel gewesen. (was ein Satz!) Da habe ich mir fast alles angeschaut, und fast alle haben vorallem mich angeschaut, ich als blonde, blauäugige Rarrität. Und alle Leute haben gegrüsst, was mir ziemlich peinlich war, aber ich habe immer zurückgegrüsst. Dann war ich in der Hütte von meinen "Reiseführer", wo seine Tochter mich sehr genau unter die Lupe nahm. Zu genau, ich hatte das Gefühl, dass sie bereits unsere Zukunft plante. Ob ich denn hierbleiben würde, wie alt ich bin ob ich frei wäre... Schnell wieder raus, aber ich muss sagen, dass mich der Gedanke gereizt hat, nicht einfach zu sagen, dass ich schwul bin. Habe ich aber mal gemacht, zu einer, auf einer Party, kam aber nicht gut, und ausserdem geht sie in meine Schule. Das wusste ic haber da noch nicht. Naja ist ja auch egal. Bin dann mit meinen Kollegen, wie er mich nannte (Ein intilligenter Ingeneur, der extra aus Deutschland geflogen kommt, um hier zu arbeiten, und sich die Insel anzugucken.) Naja, danach haben wir uns die Schule angeschaut, der Direktor hatte auch nichts zu tun, und hat mir dann die Fachräume gezeigt, und von allem, man höre und staune, den Computerraum. Mit Solarstrom angetriebene Computer, die aber Windows XP hatten, und sehr neu aussahen. "Sie werden aber bald duch Mactops ersetzt, dass brauch weniger Strom...", so der Direktor... Naja, wenn sie das Geld haben... Gut, und dann wieder nach circa einer halben Stunde zurück zur Arbeitsstelle... Mein Vater sieht in zwischen sehr lustig aus, hat richtig viele probleme entdeckt, und rennt dauernt von Generator zum Laptop. Ich langweilige mich wieder, schlafe in der Ecke, dieses Sau kalen raumes, und langweilige mich wieder. Ja, und nach den angekündigten 10 minuten Arbeit wurden dann letztendlich 10 Stunden. Das stimmt wirklich. Dann, als er fertig war, wollte ich noch zum Strand gehen, ging aber nicht, weil es bald dunkel war, und bei Dunkelheit mit einem Einbaum im Meer zu fahren, mit diesen teilweise 3 Meter hohen Wellen war allen zu gefählich. Im Boot habe ich dann ein Fisch gesehen. Risig gross, delfinartig. Mein Vater hat erzählt, dass sei ein Thunfisch. Ich wusste nicht, dass die so gross sind. Ich habe die ja sonst nur immer in der Konservendose gesehen, und da sehen die viel kleiner aus. Aber klar, Delfine isst man ja auch immer mit, die ja in den selben netzten sich verhaken.
Dass Abendessen bestand aus Reis, Patakones (Bananen), Langostinos (so riesengarnelen) und Muscheln (so Riesenmuscheln. Die man für drei dollar ohne Fleisch kaufen kann. Ich glaube, im Portobelo Blog habe ich mal darüber berichet. Naja, die sind so circa 20 cm gross, und sehr hübsch, und farbenfroh.) Und Salat. Danach haben mein Vater und ich noch in der Hängematte gechillt. Es war so dunkel, dass man sich gegenseitig nicht mehr sehen konnte, obwohl wir nur 3 Meter auseinander lagen. War aber sehr schon da zu liegen, in Panama, mit geräuschen von Wellen, und mein Vater hat mir geschichten erzählt, und mir viele interressante Sichtweisen gegeben. Dann ist er aber während des Redens einfach eingeschlafen. ich lag noch eine halbe stunde darum, und habe auch so nachgedacht, dann sind wir ins Bett gegangen. Von gleichmässigen Geräusch der Wellen eingeschlafen, sehr ruhig geschlafen, aber um 3 Uhr wieder aufgestanden, um das Flugzeug zu nehmen. Duschen, die Dusche war okay, allerdings war die Decke aus sehr spärlich ausgelegten Bambus gefertigt. Die leute, die im Zimmer über mir wohnten, konnten also die Duschgewohnheiten eines Deutschen beobachten. Später wurde ich von dem Kellner, der mir ja doch sehr schwul vorgekommen ist, ob das normal ist in Deutschland, sich unter der Dusche die Zähne zu putzen. Ich laube ich spinne. Dann hat der mich also wirklich beobachtet. Naja, wenn er es nötig hat:P Gutes Fühstück, mit vielen Früchten, uund danach die Rechnung. $175... Für eine Nacht. Für zwei Personen. 60 waren mir Vollpension für uns beide abgesprochen. Naja, mein Vater bezahlt, ohne zu murren. Er sagt, dass bezahlt ja eh alles die Firma, und so sei das nicht wichtig. ... ?! Ihm gehört die Firma... Naja gut. Dann wieder weggeflogen, von dieser Insel, in der die Welt wirklich anders dreht. Keine Autos, keine Fahrräder, immer Laufen, oder mit dem Einbaum, nichts zu tun zu haben, den ganzen Tag, mit 15 heirraten, und die Schule mit 12 beenden. Einfach nur leben, und nichts machen.
Dann wieder zurück in die Zivilizacion fliegen. Eine Strasse gibt es nicht. Das Flugzeug fällt wieder fast ins Wasser, und wir werden von vielen Einwohnern verabschiedet. Unsere beiden Bootsführer bringen uns noch auf die andere Seite, wo sie uns herzlichen Dank sagen, und sich verabschieden. Im Flugzeug hat mit mein Vater erklärt, warum es so viele Albinos, "Hijos de la luna", Kinder des Mondes, gibt. Weil auf dieser Insel Insezt toleriert wirt, und da oft kranke Kinder, oder Albinos hervorkommen. Diese Insel ist wirklich anders als die Restliche Welt...

Dass Wochenende danach war der erste Mai, und frei und wir wollten eigendlich nach Bocas del Torro fahren, dass andere Paradis Panamas. Aber leider wahren alle Hotels schon voll, und deshalb sind wir nach Isla Grande gefahren. Meine Eltern wollten ja der einfachkeithalber nach Taboga fahren, und da chillen, aber da habe ich ein wenig protestiert. Also sind wir nach Isla Grande gefahren. Darüber hatte ich schonmal einen Blog geschrieben, wiso sollte ich das wiederholen. Nur dass ich in Korrallengebieten schnorcheln war war anders. Ich habe Fische in fast allen Farben gesehen, und bunte Korallen, und wie man sich das so vorstellt. Echt toll.

Danach war ich das Wochenende mit AFS in Santa Fé, einen Dörflein, wo wir eine Tagung hatten. Nichts aussergewöhnliches, ausser dass es da eine 10 Meter hohe Brücke gag, die wir herrunter gespruchen sind. Also in einen Bach. Nervenkizel pur. Vor allem weil ich der dritte war. Die ersten beiden hatten dass schon mal gemacht, und wussten, wie das geht. Ich nicht, aber es ist alles gut gegangen. Bei den anderen auch.

Sonst die Woche über war ich in der Schule, habe auch überraschend viel gearbeitet, auch um meine ganzen Fehlstunden aufzuhohlen, und einen guten Eindruck zu machen. NAch der Schule habe ich die neue Wohnung von meinem Onkel renoviert, die sehr herruntergekommen ist. Naja, ist auch ganz lustig. Sonst noch was neues? Nein. Doch, ich war beim Frisör... Kurz...Zu kurz... schade, aber Schulpflicht...

naja, langer Blog, eigendlich war der auch nicht geplant gewesen, ich wollte nur mal ein bisschen schreiben, um eine Wartezeit anzukündigen.

Tschüss...

Nein, halt, eine Sache noch. Wusstet ihr, woher der Name von der Kolumbianischen Sängerin Shakira kommt? So heisst der selbstgemachte Schmuck, den die Indios an ihrem Körper tragen.
Tja, wieder mal etwas gelernt....

Samstag, 5. April 2008

Hier sind noch mehr Bilder...

Und Kommentare, bla bla bla, ich wiederhole mich immer, aber es komme noch keine...


http://picasaweb.google.com/geraldinpanama/GeraldAusPanama/photo?authkey=kHMBIHf0W-M#5185802606752684930

Gerald

Donnerstag, 3. April 2008

Ein Bild und seine Geschichte:P

So, diese Bilder habe ich gefunden, ich hoffe, sie gefallen. Wer genau hinsieht, und die Bilder gesehen hat, die mein Vater von seiner Panama Reise gemacht hat, sieht dass diese Bilder aus seinem Hotel, und von seinem Hotel gemacht worden sind. Nur sehr sehr viel früher...



Gut, lesen Sie aber bitte auch den letzten Blog, eigendlich auch von mir kopiert... Naja machts gut...

Gerald, der Herr aller kopierender Blogger
Und Kommentare=gaaanz Wichtig!!
"Kommentare ist das Brot des Bloggers!!"
Noch eine Lebensweisheit (von einem 17 Jährigen, die aber bestimmt schon auf Kalernderblättern steht!!) : "Wenn du mit dem einen Fuss in der Scheisse stehst, musst du mit dem anderen einen Marathon rennen können!!"
Gute Nacht jetzt!!

Mittwoch, 2. April 2008

Ein Blog, der keiner werden sollte!!

SO, da ich keine Zeit habe, einen ganzen Blog zu schreiben, habe ich einen Link gefunden, den man sich mal anschauen kann...

http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Daniel-Craig-Scharfe-Sch%FCsse-Bond-Dreharbeiten/615976.html

über, den James Bond, der ja in Panama gedreht wird. Colon wird allerdings sehr negativ dargestellt, und soo schlimm ist es da nicht. Aber trotzdem nicht schön, ein Ghetto, wie es in Deutschland, Europa, und nicht oft im Rest der Welt gibt. Es gibt eine Freihandelszone in Colon, wo man Sachen kaufen kann, billiger, da geeeht es so einigermassen. Aber der Rest ist nicht schön. Holzhäuser, zerfressen vom Salz des Meeres...
So, ich kam gerade auf die Idee, meinen Reiseführer zu zitieren. (Gaanz kurz noch unbezahlte, weil verdiente Werbung für machen: REISE KNOW-HOW... Ist sehr gut, sollte man sich kaufen, wenn man nach Panam kommt!!) Also, jetzt aber; ich zitiere:
"[...] für die jüngeren Leser, hier kann man was lernen, wenn so ein Zeichen kommt, heisst das, dass ein Textstück ausgelassen worden ist, das nicht interressiert...Bei einem Blick in die Strassen von Colon erscheint es, dass der negative Ruf von einer gefährlichen, schmutzigen Stadt keinesfalls übertrieben ist. Colón ist - man kann es nicht anders sagen - ein grosses Ghetto aus kaum mehr bewohnbaren Holzhäusern, an denen die salzhaltige Meeresluft und die Feuchtigkeit ständig nagen (hat der Onkel Gerald ja schon gleich gesagt, aber auf mich höhrt ja keiner...) Mit alten Brettern und Blechteilen (wenn überhaupt, oder Tückern, oder Karton) versuchen die Bewohner, ihre Häuser vor dem ständigen Verfall zu retten. Vielerorts in Colón haben sie diesen vergeblichen Kampf bereits aufgegeben, und Lappen, Pappkartons und alte Kleidungstücke verhindern (versuchen zumindest) den Blick in die Hütten.
Kaum eine Strasse odrt Stadtteil von Colón kann als angenehm bezeichnet werden, ganz zu schweigen von der Atmosphäre. über der Stadt liegt eine unheimliche Spannung, die mit jedem Tag dem Zerreissen näher kommt." Ich höhre kurz auf zu zitieren, da diese Zeit jetzt ist. Jeden Tag geschiehen in Colon, und jede Woche in Panama Morde. In Colón immer, und überall, egal ob am Tag oder in der Nacht, vor der Polizei, oder in Gettoh (also überall in Colón). In Panama ist der berühmte Rapper "Dangerman" auf öffentlicher Strasse erschossen worden. Ich habe auch schon eine Frau gesehen, mehr oder weniger getötet, aber schon mit Polizei, aber ich weiss nicht ob er/an-geschossen, oder versprügelt. Also, Panama und Colón sowiso schon immer ist gefährlich. Auserdem gibt es Riesengrossen Streit mit den Bauarebeitern, und der Polizei, Streiks, die nicht friedlich ablaufen, sondern mit Morden, und Steingeschmeisse, habe ich glaube aber mal geschrieben, im Gastblog, meines Vaters... Naja, es wird weiter zitiert;

"[...] Jetzt kommt ein Teil über die Freihandelszone, der nicht interressant ist, ausser das die Freihandelszone nach Honkong die grösste der Welt ist...Ausserdem, dass dieselbe Bewacht wird wie ein Hochsicherheitsgefängnis, und dass ein Riesen kontras zwischen der Freihandelszone besteht, denn: vor dem Tor der Zona Libere, in der Täglich Millionen von US-Dollars umgesetzt werden, während draussen die Bevölkerung um jedes Stück Brot kämfen muss. Dass die Unzufriedenheit unter den Bewohnern ständig wächst (sie kommen schon so auf die Welt, meist als ungewolltes Kind, Vater vielleicht auch noch abgehauen, und man muss sich die Hütte, die meisens kleiner als mein Zimmer ist, noch mit den 10 anderen Geschwistern und den Grosseltern teilen...) , und die Krimminalität Jahr für Jahr eine drastische Steigerung verzeichnet, sollte für Sie (naja, eigendlich eher für mich, ich bin Ja hier, und Ihr nicht, aber das weiss der Reiseführer nicht...) eine Warnung sein, Colón nicht länger zu verweilen, als unbedingt notwendig ist - von einem Spaziergang in Colón kann sowie so nicht die Rede sein, die Leute sind alle Schwerst bewaffnet."
Die Riegierung macht schon ein wenig was, in der Renovierung, hat jetzt aber gestoppt, und steckt das Geld ins Casco Viejo, die Altstadt, wo man sich durch den Bondfilm viele neue Touristen erhofft. Da sieht es auch nicht soo toll aus, der Stadtteil hat aber charme, weil die alten Häuser einerseits kaputt, und Baufällig Wand an Wand aneinander gereit sind, aber auf der anderen Seite von Herrausragender 50er Jahre Schöhnheit sind. Ausserdem sind die gepflasterten Strassen soo schmall, dass es regelmässig zu einem Unfall kommt, und das Viertel lahmgelegt ist.

Ja, das wars, etwas mal nicht so schönes aus Panama, aber das muss ja auch mal sein. Eigendlich wollte ich ja gar keinen Blog schreiben, aber hat sich dann so ergeben. Naja, jetzt ist zu spät. Ich werde ihn nicht wieder löschen. Ich hoffe, der Blog hat sich gelohnt, von mir geschrieben zu werden:P
Ganz nebenbei bemerkt, im dritten Bild von dem Stern Artikel war ich auch schon, im Restaurant habe ich Gegessen...

Das wars,
Ich, einstiger Herrscher eines einzigsten Blog

Copyrights at nobody. Kein Recht vorbehalten. Zitiert aus REISE KNOW HOW PANAMA, Autoren: Linda O'Bryan, Hans Zaglitsch. Link unlegal kopiert aus
http://www.stern.de/ .

Dienstag, 4. März 2008

ERST MAL SCHIMPFE!!!

Weil der lezte Blog fast keine Kommentare bekommen hat, obwohl der sehr gut war, und sich mein Vater sich solche Mühen damit gegeben hat (zum Beispiel extra wegen dieses Blog nach Panama gekommen), und meine Mutter auch. Bitte noch einmal lesen, kommentieren, und für gut befinden.

Und jetzt nach meiner Bloggerpause ein extralanges Sooooooooooooooooo, weil es jezt wieder losgeht!!

Was ich so gemacht habe, nur in Kurzform: also, Carneval, grosse Klasse, aber bitte in einem Blog bei http://www.pana-gianna.de/ nachlesen, weil ich keine grosse Lust habe, dass nocheinmal zu beschrieben. Nur soviel, fünf Tage und fünf Nächte lang, und wenn man Tage meint, dann meint dass man um 9 Uhr aufsteht, in den Park geht, da trinkt, sich mit Wasser bewerfen lässt, und danach um 3 Uhr nach Hause geht, um da zu schlafen, und um 9 Uhr in der Nacht wieder aufsteht, um dann in die fahrende Riesendisco PH zu gehen. Bis 3 oder 4 Uhr. Da fehlt es dann an schlaf! VIEL. Aber war toll. Und wir waren HARDCORE Karnevalisten, das heisst, wir haben alles mitgemacht, fünf Tage, fünf Nächte, trinken, zu viel getrunken getanzt, Werbung für einen Vodka gemacht, als wir in der Warteschlange standen (Vodka VODKAYA!!), und mit Leuten gelacht und so weiter. Das muss ich hier sowiso noch erwähnen, in diesen fünf Tagen und fünf Nächten sich nicht einmal Leute geprügelt haben, oder es sonst zu einer ausseinanderseztung gekommen ist. Mir würde auch nichts gestohlen (hatte auch nichts dabei), oder sonst irgendwas schlimmes ist passiert. Die Leute wollen alle nur feiern, und tanzen, und Spass haben, und alle zusammen. Und dabei kann man echt Karnevalfreunde gewinnen, die man dann die fünf Tage und fünf Nächt sieht...

So, danach waren wir dann in einem Luxushotel, um da auszuspannen, und zu chillen. War sehr schön da, hat sehr viel Spass gemacht.

Danach, hat mich mein Vater besucht (siehe lezten Blog, und bitte toll bewerten!!)

Danac hwar ich eine woche chillen, auch mal in Taboga, und dann, dann war ich in SAN FELIX!

SAN FELIX

Eine Freundin aus Deutschland, hier in Panama (nicht Gianna, eine andere) und deren Freundin (mit denen wir sehr sehr viel Spass auf Taboga hatten) haben mich und meinen besten Freund gefragt, ob wir nicht Lust hätten zwei Wochen eine Bibilothek zu bauen, in der Pampa, für arme Indio Kinder. Das ganze sei Freiwillig, hiess es. Stimmt war es auch. Nur musste man das Material bezahlen, essen, unterkunft. Das hat dann mehr als $150 gekostet, und natürlich musste man dazu noch arbeiten. Den ganzen Tag, aber dafür habe ich jetzt endlich wieder ein kleines 6-pack :P

So, (nur mal ein kurzes neues "Einleitungs-So"; ich fange wieder an!!)
Wir haben, wie ich schon erwähnte den ganzen Tag gearbeitet, und in den nächten schönes Ausspannen unterm Sternenhimmel, der herrvoragend war, da nicht viele Lichter vorhanden waren. War sehr romantisch : P
Aber auch das Arbeiten war sehr schön, zwar anstrengend, aber lustig natürlich auch. Nur dass es viele Unfälle gab. Meine Deutsche Freundin hier aus Deutschland hatte ihr Schienbein aufgerissen, und musste mit drei Stichen genäht werden, andere sind gestolpert, ich habe mir zwei Wirbel ausgerenkt (den Tag danach konnte ich nicht sizten, und bin gelaufen, als ob ich ne Seife in der der Massendusche fallengelassen habe...). War sehr lustig, da ich sehr verschrabt war, in Maschendraht (der mit den spizten Teilen dran) gelaufen, mit einem grossen Baumstamm, aber alles nur kleine Wehwehchen sonst. Ausserdem habe ich eine Massage von einem sehr sehr hübschen Mädchen wegen meinem Rücken bekommen. Tat zwar höllisch weh, aber lässt man doch gerne über sich ergehen... Naja. Den nächsten Tag wurde der Rücken auch nich besser, aber ist ja auch egal, habe weitergearbeitet,
"UND DAS NENNT SICH URLAUB"; und man zahlte ja auch fürs arbeiten...
(Papa, das ist hier in Panama normal, wenn du hier arbeiten möchtest, musst du dafür zahlen, sei dir das Gewiss...)
Naja, aber irgendwann sind Javi und ich dann aus der Pampa wieder abgereist, die anderen sind noch geblieben, haben die BIbilotek auch mehr oder weniger beendet, mit einem Foto, und unseren Namen drauf (meine Idee), jetzt kennen uns alle Leute in San Felix, sind stolz, und wir auch. Mal ein gutes Beispiel gezeigt, und dass die Jugend etwas anderes kann als Party zu machen.
Naja, danach erst mal ausspannen, und nach Taboga fahren, Javi und ich wollten eigendlich alleine fahren, ohne meine Eltern, (sind in Rio de Janero), aber dann hat sich noch mein Onkel angeschlossen, und der hat erzählt, dass in dem Haus meine Grosseltern sind. Naja, okay. Nur die haben ihrerseits eingeladen, und die auch, also war die Bude voll. Waren so 20 Personen aus meiner Familie, und die kannte ich nicht mal... Aber es waren ja wieder (in einem anderen Haus) Freund da, mit denen wir schon in San Felix waren, und ein anderes mal in Taboga. War auch sehr nett.
Und ausserdem sind Javi, mein Onkel und ich in das Zentrum der Insel gelaufen. Das war sehr toll da, circa 2 Stunden, und richtiges Jungelfeeling. War sehr schön...
Schöne Tage in Taboga, sogar in die Kirche gegangen, gehe ich in lezter Zeit öfter, macht spass, ist anders als der deutsche Gottsdienst. Ausserdem steht in Taboga die zweitälteste Kirche in Südamerika, oder ganz Amerika, aber das ist nicht soo sicher, und ein Streitthema in meiner Familie. Auf jedenfall ist das eine zweitälteste Kirche, obwohl die sehr komisch und gar nciht alt aus sieht. Vll hat man auch erst das Dach von ihr gewechselt, danach die Bänke, dann den Boden, den Altar und die Wände. Dann würde noch eine komplette Erneuerung vorgenommen. Naja, der geist (der Heilige wahrscheinlich auch) bleibt ja erhalten. Ich weiss das aber auch nicht, ob das stimmt, kann ja sein, und weil alle Leute auf Taboga Terry Prachett Fans sein könnten, könnten sie die Kirche auch dementsprechent so auswechseln.
Naja, das war es dann, meine Ferien sind zu ende, ich gehe schon wieder zur Schule, habe meine Klasse wechseln müssen, aber bin ganz zufrieden, wieder ein geregeltes Leben zu haben. Nach all dem Spass, mit Reisen, und Spass, und Leuten geht es jetzt wieder zur Schule... Naja, da gibt es nicht viel zu schreiben---

Tschüss, der Herr der Blogger!

Montag, 18. Februar 2008

GASTBLOG: Dieter-in-Panama

Ganz kurz nur etwas von dem Herr aller blogger, mir: mein Vater, der mich hier besucht hat, in Panama, hat hier einen Gastblog geschrieben, und der handelt über seine Ansichten von Panama. Wenn ich mich zwischendrin zu Wort melde, schreibe ich das in diesem hübschen Grau, muss man aber eigendlich gar nicht ignorieren. Also, hier kommts:

Einleitung: Gerald als der Herr dieses Internet-Tagebuches hatte schon früher die Idee, auch andere um Einträge in seinen Blog zu bitten. Jetzt habe ich als erster diese Ehre. Warum? Wegen der Koinzidenz.
Vorgeschichte - Ereignis A: Gerald hatte sich im Sept.06 bei AFS beworben und im Oktober (, nachdem er sich qualifiziert hatte) für Panama als 2. oder 3.bestes für ihn in Frage kommendes Land entschieden. Im Dez.06 kam die Zusage für Panama, was schon damals für ihn und uns die Erfüllung eines Traumes war. Am 23.Aug.07 ist er dann endlich und ungeduldig, wie der geneigte Leser dieses Blog weiß, nach Panama ausgereist und berichtet uns seitdem atemlos in einem fast fehlerfreien Deutsch davon.
Vorgeschichte - Ereignis B: Eine große Deutsche Baufirma, bei der ich angestellt bin, hatte vor langer Zeit entschieden, sich für den Ausbau des Panamakanals zu bewerben. Anfang Sept.07 (Gerald war schon 2 Wochen in Panama) wurde ich dann zu meiner Überraschung ausersehen, sich um dieses Projekt zu kümmern. Bis zum Nov.07 haben wir mit unseren Partnern die ersten Unterlagen zur Prüfung bei der Kanalbehörde in Panama eingereicht, und im Dez.07 wurden wir zusammen mit drei Mitbewerbern zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Damit war die erste Hürde genommen. Die nächste Hürde ist jetzt, bis Aug.08, einen Preis für den Bau der zwei mal drei Schleusen zu ermitteln und bei der Kanalbehörde zusammen mit einer umfangreichen technischen Dokumentation abzugeben. In Vorbereitung dazu bin ich jetzt, zusammen mit anderen Kollegen auch von den Partnerfirmen, für verschiedene Treffen mit der Kanalbehörde zum ersten Mal vom 09.02.-15.02.08 nach Panama geflogen.
Koinzidenz: Das bedeutet, zwei Ereignisse (hier A und B), die ursprünglich eigentlich nichts miteinander zu tun hatten, treffen plötzlich zusammen. Natürlich haben Gerald und ich (sein Vater) miteinander zu tun, aber dass wir beide uns beide in Panama getroffen haben, ist absolut unabhängig bedingt, ein wunderschöner Zufall. ( ein tatsächlich toller Zufall, weil ich nur so in sein Hotel gekommen bin, um mal zu sehen, wie das so ist. Ich wusste gar nicht, dass mein Vater da ist. Aber wir sind dann zufällig, mit meinen Eltern essen gegangen, weil die zufällig Zeit atten. Sachen gibts... solche tollen Zufälle...)
Tagebuch: Am Samstag Morgen bin ich früh um 04:30 nach Düsseldorf losgefahren und habe dort einen Kollegen aus Bremen getroffen. Zuerst sind wir nach Madrid und von dort mit der Iberia über Guatemala nach Panama geflogen, genau wie Gerald. Gut, es war eine andere Klasse und daher nicht so anstrengend, 19 Stunden unterwegs zu sein. Allein mit acht Knöpfen spielen zu können, um den Sitz in jede Position zu bewegen, inbegriffen eine nahezu waagerechte ausgestreckte Liegeposition und Rückenmassage, machte den Flug erträglich, auch wenn das Essen nicht so toll war.
In Panama gab es recht einfache Einreiseformalitäten, die Koffer kamen auch schnell und unversehrt, und dann zum ersten Mal der Genuss von feuchter warmer Luft, obwohl nachts um 22:00. In der Taxifahrt für 27$ inbegriffen war, neben etwas Site Seeing, auch ein Beinahe-Unfall mit einem anderen Taxi, na ja, war ja schließlich noch sehr voll auf den Straßen. ( $27 für eine Taxifahrt, ist viel zu teuer, und das kommt nur, weil er und seine Kollegen Deutsche sind...Mir ist das noch nicht passiert, dass ich mehr als $10 bezahlen musste, normaler weise kosten die Taxis hier zwischen $1 und $5... also: HAHAHA )
Der 1. Tag: Das Hotel El Panama war recht ordentlich, ein großes sauberes Zimmer, aber am ersten Tag, dem Sonntag, hatten wir ein mehr als schlichtes Frühstück, welches im Preis (für $180) inbegriffen war. Ab Montag hatten wir nach kurzer Beschwerde ein phantastisches Büfett, mit frischen Omeletts und vielen „exotischen“, d.h. einheimischen Früchten und und und. Danach haben wir einen längeren Spaziergang zur Küste gemacht, vorbei an tollen Hochhäusern und stinkenden Abwässern. Nach 1-2 Stunden waren wir nass geschwitzt, und ich hatte 5 Blasen, weil ich neue Mokassins trug. Mittels einer Telepfhonkarte für 5$ (reicht für knapp 2 Stunden Deutschland-Sprechen) konnte ich endlich auch Christiane anrufen, unsere Handies funktionieren in Panama nicht, falsche Wellenlänge.
Um 17:00 dann der Höhepunkt, endlich den Gerald in den Arm nehmen. Er hat sich auch toll gefreut, obwohl ein erster Größenvergleich noch nicht zu seinen Gunsten ausging. Aber er sah sehr gut aus, recht groß, schlank, leicht braun, wuschlige Haare, Kette. Später an der Poolbar und bei den anderen Treffen habe ich dann festgestellt, dass er sehr souverän und weltgewandt ist, und ohne Probleme zwischen Spanisch, Englisch und Deutsch hin und her schalten kann. Gerade sein Spanisch scheint mühelos und schnell, mit großem Wortschatz, und wichtiger, auch verständlich zu sein. Das gilt auch für sein Englisch, das kann ich ja selbst beurteilen. ( Hier kommentire ich nichts, stimmt alles!!)Um 20:30 ist dann seine Gastfamilie zum Hotel gekommen, um uns zum Amador Causeway zu fahren, einem Archipel mit Marinas, Restaurants usw., entstanden aus dem Felsaushub vom Canal. Dort gab es ein nettes Essen, ich hatte Langostinos im Speckmantel. Gerald und ich hatten als Vorspeise Puplo sauer gebeizt, ich betone noch einmal, Gerald und Pulpo! ( ganz nebenbei, für die Leute die keine Spanien, oder Lateinamerika touristen sind, wie mein Vater jetzt, und ich sowiso, pulpo ist Tintenfisch, und wird als: Chervische de Pulpo als vorspeise gereicht, und isthalt Tintenfisch in einer Tunke, aus öl, Salz und Gewürzen, und ist fantastisch!! )
Jetzt habe ich die erste Gelegenheit, Geralds Gastfamilie und Gerald inmitten seiner Gastfamilie zu beobachten. Sehr nett. Da ist Miguel (Papa) als ruhender Pol, sehr viel wissend und sehr wohl meinend; Elsebir (Mama Elsy) als der lebhaftere Teil, die mit netter Fürsorge auf Gerald aufpasst und sein Spanisch korrigiert; Michelle, sehr hübsch, als die freundliche ältere Schwester; dazu Xixo , eigentlich Jose, der liebe Freund von Michelle ( aber weil hier jeder Jose, Juan, Enrique, Fernando, oft sogar in zweifacher Form heisst, gibt es hier sehr viele Spitznamen ). Elliot, der Gastbruder, ist ja zur Zeit mit AFS in USA.
Und Gerald ist mittendrin, diskutiert lebhaft mit, macht Witze, und hat Spaß. Und seine Familie hat Spaß mit ihm. Außer seiner Fremdartigkeit im Aussehen und Wesen schätzen sie (wurde mir später gesagt) seine Hilfsbereitschaft („Gentleman“) und Freundlichkeit, wenngleich sie es toll fanden, dass er seine anfängliche Schüchternheit und Zurückhaltung schnell abgelegt hat.
Um 23:00 ging ein netter fröhlicher Abend zu Ende, wurde auch Zeit, weil ich ja noch die 6 Std. Zeitverschiebung fühlte.
Den 2. und 3. Tag kürze ich ab, es geht ja hier um Gerald. Ich hatte da die offiziellen Termine bei der Kanalbehörde (eine riesige Einrichtung, ein ganzes Dorf noch von den Amerikaner eingerichtet) und ein Besuch der zukünftigen Baustelle (Kriechspuren von Krokodilen gab es dort!), und Treffen mit den Partnerfirmen, bis spät in den Abend. Außerdem schlimme Nächte, weil eine Hauptverkehrsstraße und eine laute Disco am Hotel El Panama stören.
Der 4. Tag: Morgens den letzten wichtigsten offiziellen Termin, ab 17:00 dann warten auf Gerald. Der kam um 19:00, aufgehalten durch einen Streik der Bauarbeiter. Die haben sich recht schlimm aufgeführt, ganze Kreuzungen abgeriegelt, Sachen in Brand gesteckt und sich heftige Schlachten mit der Polizei geliefert, selbst Tote gab es, so dass Geralds Gastmutter vor irgendwelchen Aktivitäten außerhalb von ihrem Wohnort oder Hotel abgeraten hatte (Verbot!). Also waren Gerald und ich schön brav nur zum Abendessen (Langostinos / Steak) in meinem Hotel. ( Da bitten mich aber sämtliche Panamesischen Behörden extra draufhin zuweisen, dass das kein Normalzustand war, mit von den Arbeitern verursachten Waldbränden (auch vor meinem Haus, Strassenschlachten, gegen die sich die Polizei mit Gaspistolen, Rauchgranaten, Wasser, Schilder und Schlagstöcke gewert hat, und das ganze Land Chaos hatte. )
Der 5. und letzte Tag: Morgens wieder Besprechungen mit den Partnern, aber ab 15:00 frei für und mit Gerald. Die Streiks schienen auch vorbei. Also kam Michelle mit Gerald und dem wilden Cockerspaniel Poker und hat mich und meinen Koffer abgeholt, und ganz vorsichtig (wie sie so fährt) erst zu Geralds Schule (Instituto Sun Yat-Chen / CCCP) gefahren. Mit einen Visitor-Schildchen durften wir auch rein, obwohl ja noch Ferien sind. War sehr beeindruckend, alles sehr großzügig angelegt, mit viel Grün drumherum, eigene Sporthalle mit Tribünen (für Paraden), Exerzierplatz, Schwimmbad, viel Chinesisch (z.B. Chiang Kai-shek Figur, Pagoden etc.) und einem eigenen großen Park und Sportplatz auf der anderen Straßenseite. Sowohl Michelle als auch Gerald fanden ihre (Ex-) Schule sehr gut.
Danach haben wir Miguels Firma besucht und die netten Angestellten begrüßt. Die Firma verkauft als größte von Panama Generatoren ( und Pumpen) und repariert / wartet die auch. Anschließend zur Bank (lustig, am Autoschalter wird einem das Geld zugeschickt, ohne Menschen) und in einen Supermarkt. Dort haben wir Panama-Kaffee gekauft, bin einmal gespannt, wie der schmeckt, wie auch auf den 7 Jahre alten Rum aus Panama, den wir für $11 im Winestore erstanden haben.
Um ca. 16:00 waren wir in Geralds Haus. Es liegt in einem exklusiven abgeschlossenen Camp mit Wachleuten, etwa 50 Häuser (und das mal 3, weil es noch 2 andere identische Camps gibt, die zusammen gehören). Ein Haus wie das andere, aber alle sehr schön und komfortabel. Bisschen wenig Grundstück, nur Geralds nicht, weil die Gasteltern zwei Grundstücke besitzen. Geralds Haus ist sehr gut eingerichtet, er hat es mir von oben bis unten gezeigt, aber das schönste sind die zwei Riesen-Hängematten auf der Terrasse. Sein Zimmer ist auch nett, etwas schattig, mit eigener Toilette (lustiges System) und Dusche. Überall sind Airconditioner und/oder Deckenventilatoren, wie gesagt, es ist immer sehr schwül.
Eben noch einmal mit Gerald, seinen Gasteltern und einer Tante in einen Supermarkt (nicht so anders als in D.), und dann begann ein reges Leben in Geralds Haus. Immer neue Verwandte tauchten auf, kriegen ein höfliches Küsschen rechts auf die Wange, etwas Lasagne von Onkel Julio gekocht, und waren irgendwann wieder weg mit einem Küsschen. Wer da wer war? Cousinen, Onkel, Tanten. Eine neue Freundin von Jorge wurde auch erst besprochen und dann bestaunt. Sehr spannend alles.
Um 20:00 mußte ich dann los, zum Flughafen Tocumen. Elsy, Miguel und Gerald haben mich gebracht, hat lange gedauert, weil doch noch viel Verkehr war. Beim Einchecken habe ich festgestellt, dass mein Koffer nur noch 15kg wog, obwohl ich schon dreimal gelesene Bücher von Gerald mitgenommen habe und Geralds tollsten Besitz, die Riesenmuschel (ist heile nach Hause gekommen). 25kg hatte ich mitgebracht. Wie kam das denn, Gerald?
Eine letztes Küsschen für Elsy, Klopfen für Miguel (der mir eine Panama-Canal Mütze und für Christiane eine Dublonen-Kette geschenkt hat), Umarmung mit Gerald. Nein, der war nicht traurig, eher froh, dass er noch da bleiben darf. Ich bilde mir aber ein, dass er Spaß hatte an meinem Besuch. Hat er jedenfalls gesagt. ( Stimmt auch, aber ich bedauer immer jeden, den ich aus Panama verabschiede, AFS-freunde, die nur 6 Monate hier waren, Elliot, der in die usa geflogen ist, oder meinen Vater, weil die alle gehen müssen, und ic hhier noch 6 weitere Monate bleiben darf. )
Ich war als letzter, aber immer noch früh genug bei meinen Kollegen (die sich alle mit Panamahüten eingedeckt haben), und ab ging es pünktlich um 22:35 nach Madrid. Zum ersten Mal habe ich 5 Stunden in einem Flugzeug geschlafen, und so war ich recht fit um 18:05 in Düsseldorf, und um 20:30 glücklich zu Hause.

Danke Gerald! Danke Miguel, Elsy, Michelle und Xixo!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Juhu, wie gehts?

Ich schreibe jetzt schon wieder, wollte es eigendlich schon gestern gemacht haben, mache es aber heute. (Das war doch ein toller Einstiegssatz, oder? eigentlich zu nichts nutze...)
Ich watr am Freitag auf Taboga. Ich habe eigeladen, um meinen Geburstag nachzufeiern...
War auch alles sehr schön, viele Frende sind gekommen, und ich habe noch die Lisa aus Deutschland in Taboga getroffen, welche eine sehr sehr gute Freundin ist. Die war in einem Haus ihrer Freundin, und wollte bis Montag bleiben. Wir haben uns dann natürlich sehr oft getroffen, weil sich ihre Freundinnen und meine Freunde auch gut verstanden haben. Das ging sogar so weit, das Javi und ich erst einen Tag länger geblieben sind, ohne meine Eltern, nur mein Freund und ich in einem Haus. Ohne Essen. Nur ein kleines stückchen Geburstagskuchen. (so, tut mir leid, für die Leute, die jetzt aufgeregt weiterlesen wollen, abre ich muss jetzt gehen, meiner Schwester geht es nicht soo toll, und mein Vater will hier schlafen. Gute Nacht, ic hschreibe morgen weiter!!) (das wichtigste, das Paket ist da, ich hätte nicht gedacht, das ich das noch erlebe!!) Entschuldigung, und bis morgen.

So, jetzt ist morgen...

Ja, wo hatte ich aufgehört, liebe Kinder?? Ich denke, als ich unsere Lebenmittelvorräte dargestellt habe. Wir hatten weder Wasser (nur im Tank) noch etwas zu essen. Deshalb mussten wir jeden Tag essen gehen, und haben uns sehr gefreut, als meine Freundinnen abgereist sind, und uns noch eine Packung Cornflakes vorbeigebracht haben. Mit Milch, und allen Sachen, die man braucht um Hamburge zu machen, nur das Fleisch nicht. Und wir sind dann auf der ganzen Insel herumgelaufen, um Fleisch von Hamburgern zu finden. (haha, feisch von hamburgern, haha!!) haben wir aber nicht gefunden. Die Maionese habe ich mit nach Panama city genommen, und mit dem Ketup sind wir ins Restaurant gegangen und haben den demonstrativ auf den Tisch gestellt, und ihn hinterher mit allen meinen Kupfermünzen draufgestapelt stehen gelassen, und gesagt, es wäre der einzige Ketup ohne Wasserverdünung, und wer den denn haben möchte:P Das war sehr lustig. Aber okay, weil wir die Besitzer kannten, und die auch gelacht haben.
Naja, und dann haben wir noch um einen Tag aufschwung gebeten, also, als unsere Freunde weg waren noch einen Tag ganz alleine. Das war dann auch noch sehr sehr lustig, und es sing sehr viele Insider entstanden, zwischen meinem Freund und mir.
Am Dienstag sind wir dann aber letztendlich gefahren, nach einer Stunde saubermachen, und noch beweis Fotos gemacht, das wir sogar gewischt haben, sonst glaubt es keiner. Weil dieses Wochenende Karneval ist. und mein Onkel hinfährt, nach Taboga und dann warscheinlich alles zumüllt. Und Javi und ich möchten ja noch mal alleine nach Taboga...
Was sonst noch so?? Weiss nicht...
Heute abend gehe ich in das Haus von einer der Freundinnen, die ich in Taboga durch Lisa getroffen habe, mit Javi...Naja, und dann ist morgen ja auch schon Carnevales...Juchuu, dass wird lustig...Sogar AFS, die sich ja sonst nicht um einen kümmern, haben angerufen, und wollten vorbeikommen. (Als sie zweimal angerufen haben, war ich nicht da, und die sind auch nicht zum vereinbartem Termin gekommen. Naja, gar nicht ignorieren.)
Ja, ich werde mich schon nicht abschiessen, und auch versuchen, keine Lebensmittel vergiftung zu bekommen...
Ach ja, DaS PaCeT iSt Da!!!! ToLl, OdEr?? IcH hAtTe ScHoN nIcHt MeHr DaMiT gErEcHnEt:.:

Toll, diese Schrift, oder?? NAja, mir ist ein wenig langweilig, jezt zum ende diesen Blog...
Hatte ich schon erwähnt, dass ich nach Karneval nach Chitré fahre??
Naja, könnt ihr ja mal nachschauen, wo das ist.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Krank, ohne das Wort Kotze!!!

So, ich schreibe jetzt schon wieder einen Blog, diesmal über die Geburtstagsereignisse zu berichten.
Aber erst einmal muss ich mich bedanken für die netten Geburtstagswünsche die ich bekommen habe.
Zweitens kurz zu dem Kommentar von Eule; Silvester zu beschreiben mache ich nicht mehr, da ich es a) vergessen habe, und es jetzt nicht mehr Zeitangebracht ist, b) es genau so verlief wie in Deutschland.
Jetzt endlich zu meinem Geburtstag. Ich hatte schon eine Woche bevor jedem gesagt, dass ich keine Party möchte, und auch ganz bestimmt kein Ständchen. Das wurde mit Verblüffung akzeptiert. Als Begründung habe ich gesagt, das ich es nicht so toll finde, im Mittelpunkt zu stehen, das hat einige gewundert. Sie dachten, hier in Panama stünde ich doch dauernd im Mittelpunkt, und ob ich das nicht möge. Nein, mag ich nicht, und zum Glück kommt das ja jetzt nicht mehr so häufig vor, wo man mich jetzt kennt, und ich auch Spanisch spreche, das alle Augen auf mich gerichtet sind. Allerdings habe ich trotzdem sehr nette Geburtstagsglückwünsche bekommen, mein Handy hat durchgeklingelt.
Aber zu meinem Geburtstag. Die ersten Anrufe habe ich, natürlich, um 12 Uhr bekommen, wovon ich aufgewacht bin. Danach hatte ich eine 30 min. Nasenbluten. Toller Anfang; dieser.
Aber dann bin ich auch schliesslich aufgestanden, um 5 Uhr, um mit meiner Schwester und deren Freund, und 30 anderen Personen fortgeschrittenen Alter nach David, im kalten Norden Panamas, zu fahren. Die Mutter von dem Freund meiner Schwester hatte diese Reise organisiert, und ihre Freund eingeladen. Alle sehr nett. Im Bus habe ich natürlich die ganze Zeit geschlafen und wurde nur durch Geburtstagswünsche gestört. Nach 12 Stunden sind wir endlich angekommen, am Ziel. 12 Stunden. Und wir haben keine grossen Pausen gemacht. Und Panama ist nicht gross. Tja. Aber bevor wir ins Hotel gingen haben wir noch eine Feria besucht, sowas wie ein grosses Dorffest, mit allerlei einheimischen Sachen. Da wurden mir allerlei panamesische Sachen gekauft, die zum Essen waren, und ich habe alles sehr sehr brav gegessen. Das hat sogar alles gut geschmeckt. Danach ins Hotel gefahren, wo wir erst noch ein wenig Domino gespielt haben, danach sind wir, meine Schwester, ihr Freund, und die Tante von dem Freund meiner Schwester, ins Fridays gegangen, um etwas zu essen. Da ich keinen Hunger hatte, habe ich nur etwas lustiges, blaues, getrunken.
Naja, danach endlich schlafen gegangen, um circa 3 Uhr wachgeworden, weil mir nicht gut war. Aber nichts gemacht, ich wollte auch niemanden Aufwecken, schliesslich habe ich mit dem Freund meiner Schwester, und seinem Grossvater geschlafen.
Um acht Uhr ohne Schlaf aufgewacht, und danach Duschen. Kalt oder ganz Kalt.
Danach im Zimmer noch im Zimmer aufhalten. Dann, als wir losgehen wollten, habe ich mich dann übergeben müssen. Das war dann auch meine restliche Beschäftigung, neben Schlafen an diesem Samstag. Am morgen ging es mir ja noch ganz gut, eigendlich. Nur meinem Körper nicht. Aber meine Schwester und deren Freund wollten trozdem mit mir ins Krankenhaus. Beide haben sich wirklich sehr gut um mich gekümmert. Von meiner Schwester hätte ich das nie gedacht. Aber vor allem ihrem Freund bin ich sehr dankbar. Leider sind wir drei dann nicht nach Volcan gefahren, sonder haben, wie gesagt geschlafen, gebrochen, und sind ins Krankenhaus gefahren (wobei meine Schwester und ihr Freund nicht gebrochen haben).
Bis es Abend wurde, und meine restlichen Reisegefährten zurückkamen. Dann wurden mich noch viele Gottensprüche auf Spanisch und anderen Sprachen gegeben, und dann, nach einem weiteren Medikamentenstoss wollte ich dann schlafen. Dann haben aber die Hotelbetreiber vor meinem Fenster, am Pool, eineParty gemacht. Mit einem offensichtlich schwerhörigen DJ. Und den hätte hätte ich vor seine Boxen aufhängen können. Die Musik war schlecht, und viel zu Laut, vor meinem Fenster, bit 3.30 in der Nacht, und ich lag in meinem Bett und hatte Fieber, und Kopfschmerzen. Um 5 Uhr konnt ich dann endlich schlafen. Um 5.30 hat mich der Freund meiner Schwester geweckt, um mir meine Medikamente zu geben. Naja, gut, ist ja sehr nett, er hat extra Wasser mit Eis besorgt. 5 Tabletten, und ich kann endlich schlafen. für drei Stunden... Danach wird noch bis drei Uhr die Gegend angeguckt, gefrühstücht (einen Tee mit Cracker), und Bus gefahren. Um drei dann nach Hause gefahren. Um 2 Uhr in der Nacht angekommen, zu Hause. Um dann schlafen zu gehen. Um...
Alles in Allem war das aber ein sehr schöner Ausflug, und jezt bin ich ja auch wieder in Ordnung...

P.S. Ich habe alle meine Fotos auf CD gebrannt. 13 CD habe ich voll gemacht...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Sie liegt in der Karibik. Sie ist klein aber auch wieder gross. Sie ist blond, blauäugig. Sie ist schön. Man möchte immer wieder hin.

Von wem könnte ich wohl reden??

Wer weiss es...
Genau, wie im letzten Blog schon angekündigt rede ich von der Isla Grande! DER Insel für mich in Panama. Die Strände sind schöner als in Taboga. Sie liegt ja auch in der Karibik, mit richtigen Stränden, wie man sich das so vorstellt, so ein blaues klares Wasser habe ich noch nie gesehen. Türkis müsste es glaube ich heissen. Aber nun zum waren Inhalt dieses Blogs*.
Meine Eltern (natürlich Gasteltern) und zwei Cousinen und ich sind am Sonntag morgen losgezogen, unterwegs in einem Hotel noch frühstücken gewesen, um dann in Richtung Colon zu fahren. Bevor da angekommen, muss man allerdings links abbiegen, um dann nach Portobelo zu fahren, um weiterzufahren, um auf einer Schotterstrasse zu fahren, um anzukommen. Um dann allerdings Auszugsteigen, einen wunderschönen Strand zu sehen, und da sofort schwimmen gehen zu wollen. Um des guten Lesens willen lasse ich die ganzen Stilmittel jetzt mal sein. Das von mir angewandte Stilmittel heisst übrigens "Umgetüm".
Angekommen, sind wir dann in eine Bar gegangen, bzw. die war am Strand draussen. Dann wollten wir Kokonsmilch, aber weil das so lange gedauert hat, sind mein Vater und ich schon mal schwimmen gegangen. Mit Poker. Der kann ja schwimmen, will aber immer wieder zurück zum Land, und hält sich dann bei uns fest, und wir nehmen ihn auf dem Arm. Das Problem ist aber, dass er immer denkt, er sei noch im Wasser, und deshalb auf dem Arm weiterpaddelt, und dass sehr wehtut, weil der scharfe krallen hat. Nach einem Badegang mit Poker hat man dann überall rote Kratzer. Deshalb (die Koksmilch war immer noch nicht da) haben wir Poker dann eine Schwimmweste für Babys gekauft. Das sieht jetzt sehr lustig aus, funktioniert aber. Allerdings waren wir dann die Sensation am Strand. Ein Hund, gutaussehend, mit Schwimmweste und ein Deutscher. Das hat sogar ein Fernsehsender gefilmt. Das war denn schon sehr peinlich. Untertauchen kann man ja auch nicht, das Wasser ist ja klar...
Aber dann kam die Kokosmilch. Serviert in einer Kokosnuss. Wie das halt so ist, in der Karibik. Das war so ein richtiges Karibikfeeling. Nur meine Mitreisenden mochten die Kokosnuss mich nicht, und ich habe sie dann getrunken. Nur man hat mir aus Absicht, aus Spass, oder aus Unwissen nicht erzählt, dass in einer kokusnuss ein fünftel Rum ist... und wenn man fünf trinkt, und ist, hat man dann eine Kokosnuss voll Rum. Ich trinke, esse aber nur zwei einhalb. Aber die Hauen in der Hitze ganz schön rein. Fazit, ich war ziemlich lustig drauf. Aber noch Herr meiner Sinne. Aber war sehr lustig. Und mein Vater (Gastvater, wobei mein Richtiger wahrscheinlich auch) möchte da noch einmal mit mir hin. Nur wir beide. Das wird bestimmt sehr lustig. Mal sehen, schreibe ich dann noch einen Blog.
Ausserdem ein Jubiläum; dieser Blog ist der 25 Blog, den ich geschrieben habe. Ausserdem habe ich am Freitag Geburtstag, 17. ist das nicht toll. Deshalb darf jeder ein paar Kommentare schreiben!!!!

Tschüss!!

*Wer aufgepasst hat, merkt, das ich die ganze Zeit über alles versucht habe, um dieses Blog in die Länge zu ziehen...

Dienstag, 8. Januar 2008

"Gerald, how are you..??" "...Just an other day in the Paradise!!"

Jeden Tag mache ich hier etwas, ob es mit meinem Vater zu Kunden zu fahren, dort ein paar Stunden und ein paar Photos für ihn zu machen, oder Taboga (jaja, mal wieder!!), oder Fussball spielen, von Langweile kann hier nicht die Rede sein.
Aber ich erzähle mal ganz von anfang an. Also, angefangen hat es ja alles mit Weihnachten, was nicht so toll war, (ich schreibe es jetzt hier kurz auf Englisch, damit das nicht die minderjährigen (wie Tom) verstehen) Í was so bored and sad at 1 o´clock, because nothing happens, everybody was sleeping, more or less, that i was sitting at the computer, made an internet videocall with a friend, and we were just drinking, since she was very drunken, and I was very happy then. Then come some friends, and i was very drunken, but not bored. I was so busy, to control myself, that I went sleeping at 4 o´clock. Ich denke, das waren die langweiligsten Weihnachten ever... die ersten paar Stunden, seit dem ich hier bin, an denen ich Deutsches Weihnachten vermisst habe. überhaupt deutschland habe ich da vermisst. Doch dann habe ich gedacht, was die alternative zu Panama wäre. Zur Schule gehen, Hausaufgaben, Sport, Lesen, Partys. Langweilig. Deswegen bleibe ich lieber so lange wie möglich im PARADIS:

Nach Neujahr, am 3. oder so, bin ich mit Freunden ins Valle (gesprochen Baje) gefahren, in Penenome, abseits von Panamacity, in den Bergen. Da soll es kalt sein, und Schlangen und skorpione geben, sagt mein Vater (RIESENGROSSE wiedersprüche: Panama --> Kalt <-- Skorpione) Natürlich habe ich dem malwieder keinen Glauben geschnkt... Erste Erkenntiss: es ist Saukalt. Midestens 25*C... Und eine Schlange habe ich in der Nacht auch noch getroffen. Eine bisherige Freundin, die mich jetzt Hasst, weil ich ihr unmissverständlich zu verstehen gegeben habe, das ich absoulut kein Intresse habe, irgendwie in einer gegenseitigen Liebesbeziehung mit ihr zu stehen. Das fand sie dann nicht so toll. Allerdings ohne anzugeben; sie war nicht die erst, die tief Entäuscht von dem deutschen alleingelassen wird, nachdem er ihr ja so viele Andetungen gemacht hat. Das nervt schon machmal. Allerdings hat das auch irgendwie Style, oder? Aber ich wollte ja nicht angeben. Aber dann Valle, war sehr schön, ein richtig tolles Haus, in altem schweizerischen landhaus styl, modernisirt, wie man sie in der Gegen richtige Schweiz vorfindet, sprich Münstertal, Graubünden. Auch mit einem wunderschönen Blick auf eine Bergkette, grün, und sehr steil. Wie so ein urwald halt. Man konnte aber nicht bis nach oben schauen, weil es immer Wolkenverhangen war. Elliot und ich sind aber schon am nächsten Tag mit dem Bus wieder zurückgefahren, nach einem Fussballspiel in der prallen hize; circa 45*C, und ich habe mit meiner Mannschaft immer gewonnen (was sicherlich nicht an mir lag), und musste immer durchspielen, für eine Stunde. Bis ich mich ins Tor gestellt habe. Dann die rückfahrt, auch sehr schön, durchs hügeligge Gebit, wo der Bus immer mit Anauf über die Hügel gefahren ist. Die nächsten Tage (circa 2 Tage) wurden erst nohc zu Hause ein wenig gechillt, bzw. Fussball spielen, und ich bin mit meinem Vater nach Colon gefahren, wo er einen Kunden hatte, und er mit einem kolegen irgendetwas geschäftliches regeln musste. Das war sehr schön da, in Colon, wobei ich keine Slums gesehen habe, von denen mich mein Reiseführer so warnt. Allerdings liegt das auch an der Fahrweise meines Gastvaters, der immer so fährt, dass ich nur die schönen Seiten Panamas sehe. Aber in Colon waren wir dann noch in einem Supermarkt, um eine Badehose für den Kollegen zu kaufen, weil wir danach schwimmen gehen wollten. Im Laden habe ich ES dann gesehen, MOSS, TONNY HILFINGER; KALVIN KLEEN; BRUNO BANSCHANI und natürlich ARMANGI. Die Zigaretten waren auch lustig: MALBORGO; GOULOUIRIS; FENN...leider habe ich meine Kamera nicht mitgehabt, um zu fotografieren wie Frauen mit Goldenen Zähnen diese Waren dann mit gefálschten $100 Scheinen zu bezahlen. Wir zahlen aber ganz erlich die Badehose, original von La Coste (die gleiche könnte man auch noch von S. Trolliver bekommen, nur mit dem anderen Aufnäher...) Danach noch an den Strand gefahren, der an der Karibikküste ist; dass heisst, Salziger ist, und auch Wärmer. Unterweges dahin, als wir uns mit "etwas" zu trinken eingedekt haben, kommt dann ein Einheimischer auf mich zu, mit zwei Freunden und einer tollen Muschel. Die er mir verkaufen will. Er sagt 3. Gut, ich denke dreizig Dollar, ist ja billig, habe ich aber nicht dabei, aus Angst, dass sie mir gestohlen werden könnten, in Colon. in Deutschland hätte dieses Riesenvieh von Muschel circa $60 gekostet, oder mehr. (Vll...Ich habe die aktuellen Muschelpreise gerade nicht im Kopf.) Naja gut; er wiederspricht mir aber mit meiner Annahme, sie würde $30 kosten...3...DREI DOLLAR für eine Muschen, orange, rosa, und rot, top erhalten, ohne einen Riss, 20x10 cm...für DREI DOLLAR!!! Gekauft, ausserdem noch die Jungs alle auf eine Runde eingeladen. So macht man sich Freunde, Bier ist auch billig, und nun sind alle zufrieden, und ich habe ein paar Panamesische Fischer einen sehr netten Deutschen gezeigt: MICH :P:PHAHAHAHA Anschliessend noch im Meer gewesen, wo mein Vater noch auf eine Koralle getreten ist, und die mir geschenkt hat. Ich habe jetzt eine tolle tolle muschel, und eine Koralle aufm Nachtschränkchen. So, und am Wochenende noch in Taboga gewesen, was auch sehr schön war, da mir jemand mir eins auf die Fresse geben wollte. Das kam so: ich bin in die Bar gegangen, um circa 6. uhr, um Eiswürfel zu kaufen. Dabei, als ich reingekommen bin, hat mich ein Stockbetrunkener Kerl angeremplt, und wollte sich dann mit mir prügeln. Verständlicherweise, da ich nicht betrunken war, hätte ihc wahrscheinlich sogar gewonnen, wollte aber nicht. Gut hab ich dann gesagt, und dann war erst Mal auch gut. Von wegen Respekt zollen und so, und nicht einfach so zurückziehen habe ich mir dann noch was zu trinken bestellt. Der Kerl wollte auch was, und meinte, er sei zuerst dran. Gut, ich habe ihn dann natürlich vorgelassen, weil ich keinen Stress wollte. Als er dann, warum auch immer Sauer geworden war, hat mir die halbe Bar angeboten, ihn zu verprügeln, weil jeder auf meiner Seite war, und mich kannte. Sogar seine Freunde kamen auf mich zu, haben sich entschuldigt, er habe Stress mit seiner Freunding, und ist desshalb so übel drauf. Klar, verstehe ich ja, soll er mich jetzt aber bitte in Ruhe lassen. Klar entschuldigung; Setzt dich doch mal an unseren Tisch, dürfen wir dich nicht auf ein Bier einladen. Klar, danke, aber die nächste Rund zahle ich, habe ich gesagt; weil es nur drei Leute waren, und man sich so in Taboga enorm gut Freunde macht. Aber das liessen sie nicht zu, weil irgendwie der Besoffene alles bezahlte, weil er ihnen sein GEld zu "sicheren" Aufbewahrung gegeben hat. Dann ab nach Hause, die Eiswürfel abliefern. Uff, gut!! ein kleines Abenteuer bestanden. Erste halb Prügelei in Panama. Lustig!! Und alle waren auf meiner Seite!


Ach ja, übrigens habe ich einen Buchtipp, und einen Internetseitentip. Die Adresse lautet www.world-around.de. Da geht es um Jemanden, der eine Weltreise mit seinem Motorrad gemacht hat. Sehr lustig und interressant zu lesen. und wenn BITTE JEMAND SO FREUNDLICH WÄRE; DAS BUCH FÜR MICH ZU BESTEELEN?!?!?!
Aber nicht nach Panama schicken, und wenn, AUF KEINEN fall mit DHL!!! Das Paket, vor einem Monat losgeschickt, is nähmlich immer noch nicht da. Auf der Internet seite steht, es wärs im ZIELLAND ANGEKOMMEN. Allerdings sei es noch unterwegs... Loko!!